Als Waschbär Waldemar aus dem Dorf zurückkam, war er erstaunlich still.

Als Waschbär Waldemar aus dem Dorf zurückkam, war er erstaunlich still.

„Was ist denn mit dir los?“, quakte daher meine Entenfreundin Klara. „Ach, ich muss immer noch an den Film denken, den ich gestern Abend gesehen habe“, brummte er. Nein, Waldemar hat keinen Fernseher in seiner Baumhöhle. Wenn er fernschauen will, muss er abends ins Dorf. Dort sitzt er dann auf einer Fensterbank oder einem Baum und lurt von draußen ins Wohnzimmer. Nur über das Programm kann er da natürlich nicht

mitbestimmen. So lief diesmal eben ein Film über einen berühmten Maler, der vor mehr als 500 Jahren gelebt hat. Er hat ein Bild gemacht, das bis heute auf der ganzen Welt bekannt ist. Doch ausgerechnet den Namen des Malers hat Waldemar nicht richtig gehört. „Ich habe nur einen Teil verstanden“, brummte er. „Irgendwas mit Vinci.“ „Ich glaube, da kann ich helfen“, quakte ich. „Das kann nur Leonardo da Vinci sein.“ Waldemar riss die Pfoten in die Höhe. „Großartig“, brummte er. „Dann weißt du bestimmt noch mehr über diesen Maler.“ Ich nickte. „Leonardo ist gegen Ende des Mittelalters in einem Ort namens Vinci in Italien geboren.“ Da man seinen Nachnamen nicht kennt, nennt man ihn Leonardo aus Vinci, also: „da Vinci“. Morgen quake ich euch mehr. Eure Paula

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