Waldkauz Ulrich sieht selbst in der Dämmerung noch wie ein Luchs.

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Waldkauz Ulrich sieht selbst in der Dämmerung noch wie ein Luchs.

Meine Entenfreundin Klara hat immerhin bei Tageslicht den Durchblick. Nur Ente Agnes braucht eine Brille, um normal sehen zu können – und die rückt sie stets mit dem Flügel zurecht, bevor sie uns einen ihrer Vorträge hält. Wie eine richtige Lehrerin sieht sie dabei aus. Ihre Brille hat Agnes übrigens schon seit Kükentagen. „Einmal haben mich die anderen Küken deswegen gehänselt“, quakte sie uns. „Brillenschlange haben sie mich genannt – aber nur ein einziges Mal.“ Denn Agnes hatte eine Idee: Alle tierischen Brillenträger seien miteinander befreundet, behauptete sie. „Wenn ich laut schnattere, kommen meine Freunde an den See“, drohte sie. „Ihr wisst hoffentlich, dass Brillenschlangen zu den Kobras gehören und giftig sind?“ Die anderen Küken zuckten erschrocken zusammen. Was sie nicht wussten: Brillenschlangen sind nicht nur so gut wie taub – wie alle Schlangen. Sie leben auch ganz weit weg in Asien, vor allem in Indien und auf der Insel Sri Lanka. Und: Sie sehen weder schlecht, noch tragen sie Brillen: Die Zweibeiner haben die Schlangen nur deshalb so genannt, weil das Muster auf der Rückseite des Halsschildes der Tiere an eine Brille erinnert. Eure Paula

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