Waldkauz Ulrich hat sich mächtig über Klara geä...

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Waldkauz Ulrich hat sich mächtig über Klara geärgert: Meine Entenfreundin planschte im Wasser herum, schlug viele kleine Wellen – und machte es Ulrich damit unmöglich, sein Spiegelbild zu erkennen.

Waldkauz Ulrich hat sich mächtig über Klara geärgert: Meine Entenfreundin planschte im Wasser herum, schlug viele kleine Wellen – und machte es Ulrich damit unmöglich, sein Spiegelbild zu erkennen.„Klara, jetzt halt mal Flügel und Watschelfüße still“, krächzte er. „Ich will mir die Federn am Kopf zurechtzupfen. Dazu brauche ich den See als Spiegel.“ Klara zuckte mit den Flügeln. „Warum fliegst du nicht zu dem großen Spiegel an der Straßenkreuzung?“, quakte sie. „Darin kannst du dich immer anschauen – auch wenn ich daneben wild flattere.“ So ein Spiegel sei eine zauberhafte Erfindung. „Mit Zauberei hat das aber nichts zu tun“, krächzte Ulrich. Wichtig sei eine glatte Fläche, die das Licht zurückwirft. Eine Glasscheibe reicht da nicht. Dazu braucht es noch eine dünne, spiegelnde Schicht, die dahinter liegt. „Sie besteht aus Silber oder Aluminium“, krächzte Ulrich. Das Glas dient als Träger. Es ist fest, glatt und lässt das Licht durch. „Das ist bestimmt eine hochmoderne Erfindung“, quakte Klara. „Von wegen“, krächzte Ulrich. Schon früh polierten Zweibeiner wohl dünne Scheiben aus Kupfer oder Bronze blank, um sich darin zu spiegeln. Später nahmen sie Glas, das sie erst mit giftigem Quecksilber, später mit Silber zum Spiegel machten. Eure Paula

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