Im Wald kann sich Ente schon mal verwatscheln.

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Im Wald kann sich Ente schon mal verwatscheln. Umso mehr amüsierte ich mich, als ich neulich meinen Entenfreundinnen Klara und Agnes zuhörte.

Sie ließen sich gerade auf der spiegelnden Wasseroberfläche des Sees treiben und schnatterten dabei fröhlich miteinander. Sie hatten auch wirklich lustige Geschichten zu quaken – und zwar über Zweibeiner, die sich verflogen haben. Da war etwa eine Frau in Sachsen, die nach Porto wollte. Das ist eine Stadt in Portugal. Sie hat aber versehentlich ein Flugticket nach Bordeaux gekauft. Warum ihr dieses Missgeschick passiert ist? Weil sie ihr Urlaubsziel in sächsischem Dialekt genannt hatte. Für die Mitarbeiter im Reisebüro klang das dann wie „Bordoo“. Genau so wird aber die französische Stadt „Bordeaux“ ausgesprochen. Ähnlich wie ihr erging es einer Zweibeinerin aus England, die in die Stadt Granada in Spanien wollte, aber ein Ticket nach Grenada gebucht hatte. Das ist eine Insel in der Karibik. Sie flog also satte 7000 Kilometer weit statt nur 1600. Ebenfalls weit verflogen hat sich 2006 ein junges Paar aus Brandenburg. Die beiden wollten nach Sydney in Australien. Sie vertippten sich aber und schrieben „Sidney“. Eine Stadt, die so geschrieben wird, gibt es allerdings auch. Diese liegt aber nicht in Australien, wo zu der Zeit gerade Sommer war, sondern im verschneiten Montana in den USA. Eure Paula

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