Wahlen für Kinder und Jugendliche

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Rund eine Woche vor den Erwachsenen haben am Freitag Kinder und Jugendliche gewählt.

Bundesweit in mehr als 1600 Wahllokalen fand die U18-Wahl statt. Bei dem Projekt des Bundesjugendrings dürfen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wählen, aber keine Volljährigen. In den Gemeinden organisierten beispielsweise Schulen, Jugendclubs oder Sportvereine die Wahl.

Im schwäbischen Ustersbach (Kreis Augsburg) war eines der rund 180 bayerischen Wahllokale eingerichtet. In der Grundschule konnten die Kinder und Jugendlichen von 9 bis 18 Uhr wählen gehen. Die beiden Jugendbeauftragten der rund 1200 Einwohner großen Gemeinde hatten die Wahl auf die Beine gestellt. „Wählen dürfen alle, auch aus anderen Gemeinden und Städten“, erklärten die Organisatorinnen Angelika Ortner und Andrea Braun. Die U18-Wahl soll Jugendliche an Politik heranführen, auch Kinder ohne deutschen Pass dürfen mitmachen. Die erste U18-Wahl fand 1996 statt, 2013 beteiligten sich fast 200 000 junge Wähler. Das Projekt wird vom Bundesfamilienministerium und der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert. Ein ähnliches Konzept verfolgt die Juniorwahl, die an etwa 3500 Schulen in Deutschland läuft.  lby

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