An wärmeren Frühlingstagen könnt ihr mit etwas Glück schon erste Schmetterlinge flattern sehen – und die sind wahrscheinlich gelb.

An wärmeren Frühlingstagen könnt ihr mit etwas Glück schon erste Schmetterlinge flattern sehen – und die sind wahrscheinlich gelb.

Denn zu den Frühstartern gehören die Zitronenfalter. Sie tanzen bereits jetzt im März durch die Luft. „Andere Schmetterlinge können da nicht mithalten“, quakte meine Entenfreundin Agnes. Der Grund: Bei den meisten Arten sterben die erwachsenen Falter vor dem Winter. Sie legen aber vorher Eier ab, die als Eier oder als Puppe überwintern. Nur wenige stehen die kalte Zeit als erwachsene Falter durch – und können daher im nächsten Jahr besonders früh losflattern. Dazu gehören neben dem Tagpfauenauge und dem Kleine Fuchs der Zitronenfalter. Anders als die beiden anderen überwintert er fast ungeschützt, etwa auf der Unterseite eines Blattes oder in einem Spalt in einem Baumstamm. Dort harren sie wie erstarrt bis zum Frühjahr aus. „Erfrieren die nicht?“, quakte Ente Klara besorgt. „Aber nein“, schnatterte Agnes. „Sie haben einen Trick.“ Um sich zu schützen, senken Zitronenfalter nicht nur den Wasseranteil in ihrem Körper. „Sie haben zudem mit dem Glyzerin so eine Art Frostschutzmittel im Blut“, erklärte uns Agnes. „So frieren sie nicht ein und halten selbst Temperaturen von bis zu minus 20 Grad aus.“ Eure Paula

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