Das war vielleicht ein schöner Abend!

Das war vielleicht ein schöner Abend! Gestern hatte die Biberin Frau Dr.

Raspelzahn alle Tiere ans Seeufer eingeladen – um ihnen Geschichten vorzulesen. Die Aktion war ein Erfolg: Viele meiner tierischen Freunde haben sich abends am Seeufer versammelt. „Sie haben ja an alles gedacht, Frau Dr. Raspelzahn“, schnatterte Siegfried, der kurzsichtige Schwan, ehe er sich auf einem der Baumstämme niederließ, die die Biberin dafür abgenagt hatte. Waschbär Waldemar fläzte sich lieber auf den Boden und lehnte sich am Stamm an. „Das ist bequemer“, brummte er. Wir Enten, also Agnes, Klara und ich, setzten uns neben ihn. Waldkauz Ulrich hockte sich neben Schwan Siegfried auf den Stamm. Karpfen Franz-Josef schwamm ganz nah ans Ufer heran. Frau Dr. Raspelzahn entschied sich derweil für ein Buch über einen Artgenossen. „Mach mal Pause, Biber!“ (Verlag Jacoby Stuart, 12 Euro) heißt das Buch für Kinder ab drei Jahren. Es geht um einen Biber, der nicht stillsitzen kann und ständig nagen muss. „Schaut, hier nagt er das Bein eines Elchs an, weil er es mit einem Baum verwechselt hat“, sagte die Biberin, zeigte uns ein Bild und lachte. Eine Pause macht der Biber erst, als er selbst von einem Baum getroffen wird – und dick eingegipst im Krankenhaus landet. Eure Paula

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