Ist das vielleicht kalt bei uns am See!

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Ist das vielleicht kalt bei uns am See! Als ich gestern Abend durch das Dorf in der Nähe des Sees gewatschelt bin, kam ich an einem Garten vorbei.

Da sah ich ein kleines Kind, das dick eingepackt im Schnee spielte. Doch selbst das schien gegen die eisige Kälte nicht zu reichen. „Mir ist kalt, ich habe schon eine richtige Gänsehaut!“, rief das Kind seiner Mutter zu. Ich wunderte mich: „Wie soll ein Mensch eine Gänsehaut haben?“, fragte ich mich. Darüber schnatterte ich später auch mit meinen Entenfreundinnen Klara und Agnes. „Habt ihr schon mal eine Gans ohne Federn gesehen?“, fragte Agnes. „Dort, wo die Federn waren, sieht man überall kleine Hügelchen auf der Haut. So ähnlich sieht das bei Menschen aus, wenn ihnen kalt wird.“ Denn auch, wenn Zweibeiner keine Federn haben und auch kein Fell: Vereinzelte Härchen haben sie doch fast überall am Körper. Das kommt daher, dass ihre Vorfahren vor langer Zeit ein richtiges Fell hatten. Davon ist nur ein kläglicher Rest übrig. Doch obwohl die Haare weniger geworden sind, reagiert die Haut immer noch so, als hätte sie einen dicken Pelz. Wenn es kalt ist, stellen sich die einzelnen Härchen auf. Bei Kälte war das früher ein Vorteil, denn so bildete sich unter dem Fell ein Luftpolster, das gegen die Kälte isoliert. „Das hat besser warm gehalten“, schnatterte Agnes. Heute sind die Härchen zu wenige, da bringt das nicht viel. Eure Paula

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