Vielleicht ist euch das auch schon aufgefallen: We...

Vielleicht ist euch das auch schon aufgefallen: Wenn in einem Film eine Nachtszene gezeigt wird, die unheimlich sein soll, dann kann man fast sicher sein, dass der Ruf eines Waldkauzes ertönt.

Vielleicht ist euch das auch schon aufgefallen: Wenn in einem Film eine Nachtszene gezeigt wird, die unheimlich sein soll, dann kann man fast sicher sein, dass der Ruf eines Waldkauzes ertönt.Sein „Huh-Huh-Huuuh“ klingt schaurig – schon bekommen die Zuschauer eine Gänsehaut.

Tatsächlich sind Waldkäuze und andere Eulen euch Zweibeinern seit langer Zeit nicht geheuer. Das liegt sicher daran, dass sie anders als wir Enten nachtaktiv sind und dazu noch lautlos fliegen können. Im Mittelalter galten sie aber sogar als Totenvögel. Dieser seltsame Aberglaube hat gleich zwei Gründe. „Zum einen ist es der Ruf der Waldkauz-Damen: ein Kuwitt. Leider beherrschen die Zweibeiner die Kauzsprache nicht. Und „Kuwitt“ klingt für Menschenohren ein bisschen wie „Komm mit!“ Dazu kommt noch, dass Zweibeiner früher oft nachts bei einem gerade erst Verstorbenen Totenwache hielten. Das taten sie nicht im Dunkeln. Sie zündeten ein Licht an. Und das hat wohl viele Nachtfalter angelockt – und damit auch Käuze, die diese Insekten fressen. Erklang dann auch noch der Ruf einer Käuzin und verstanden die Zweibeiner „komm mit“, dachten sie wohl, auch ihr letztes Stündlein hätte geschlagen – und der Tod sei gekommen, um sie zu holen. Eure Paula

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