Viele Tiere können sich schlecht wehren: Sie haben keine spitzen Zähne, keine Krallen und auch keinen Giftstachel.

Viele Tiere können sich schlecht wehren: Sie haben keine spitzen Zähne, keine Krallen und auch keinen Giftstachel.

Um trotzdem nicht von anderen verschlungen zu werden, nutzen einige Tiere einen Trick: Sie tun so, als seien sie viel gefährlicher, als sie in Wirklichkeit sind. So ähneln harmlose Schwebfliegen mit ihrem schwarz-gelben Körper den Wespen. Weil andere Tiere nicht wissen, dass sie gar keinen Giftstachel haben, werden sie meist in Ruhe gelassen. Viele setzen auf diese Art der Tarnung, die Forscher „Mimikry“ nennen – so auch eine Riesenkröte, die im Kongo lebt, also in Afrika. Sie kann bis zu 14 Zentimeter lang werden, ist aber harmlos. Trotzdem halten ihre Feinde sie für eine gefährliche Giftschlange. Die brave Riesenkröte ist nämlich eine gute Schauspielerin. Sie gibt sich als Gabunviper aus und beherrscht diese Rolle perfekt. So hat die Kröte genau wie die Schlange eine hellbraune, glatte Haut. Ihr Körper ist dreieckig –und ähnelt damit dem Kopf der Viper. Selbst einige schwarze Flecken und Streifen darauf finden sich auf Hinterkopf und Rücken der Kröte am richtigen Ort. Die Kröte sieht aber nicht nur aus wie der Schlangenkopf. Wird sie angegriffen, reagiert sie auch genau wie die giftige Viper – mit einem warnenden Zischen. Eure Paula

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