Ich vermisse meine gefiederten Freunde, die in den warmen Süden geflogen sind.

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Ich vermisse meine gefiederten Freunde, die in den warmen Süden geflogen sind.

Erst wenn hier die Frühlingsblumen blühen, werden sie wiederkommen. Darauf freue ich mich sehr. Auch deshalb, weil sie sicher tolle Geschichten erzählen werden. Auf Reisen kann man ja viel erleben! Auf das neueste Geklapper der Störche muss ich noch warten. Dafür schnattere ich derzeit oft mit den Wintergästen aus dem Norden, die die kalten Monate bei uns verbringen. Zum Beispiel mit den Singschwänen, die am See gelandet sind. Das sind hervorragende Sänger. „Die witzigste Geschichte hat mir aber ein Raubwürger gesungen“, quakte ich. „Raubwürger?“, schnatterte meine Freundin Klara erschrocken. „Das ist ja furchtbar! Ich werde heute Nacht kein Auge zutun.“ Ich winkte mit dem Flügel ab. „Keine Angst!“, quakte ich. „Raubwürger sind Vögel, die nur etwa so groß wie Amseln sind.“ Im Sommer leben sie in Skandinavien. Sie fressen am liebsten Mäuse. Doch in ihrer Heimat sind die gerade unter einer dicken Schneedecke verborgen. Darum fliegen sie zu uns. „Warum haben sie diesen furchtbaren Namen?“, schnatterte Klara. Die Silbe „Raub“ verrät, dass sie andere Tiere jagen. Sie erwürgen die Mäuse aber nicht, sondern verschlingen ihre Opfer mit Fell und Knochen. „Was sie nicht verdauen können, würgen sie einfach wieder heraus.“ Daher kommt auch der Name „Raubwürger“. Eure Paula

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