Ursula will zurück ins Dorf: Ich habe euch am Wochenende schon von der Hauswinkelspinne geschnattert, die bei uns am See in einem Steinhaufen lebt.

Ursula will zurück ins Dorf: Ich habe euch am Wochenende schon von der Hauswinkelspinne geschnattert, die bei uns am See in einem Steinhaufen lebt.

Den Winter will sie aber lieber in einem Zweibeinerhaus verbringen – und zwar in einer „lauschigen Ecke im Keller“. Meine Entenfreundin Klara schlug die Flügel an den Kopf, als sie das hörte. „Wer will denn freiwillig in den Keller?“, quakte sie. „An deiner Stelle würde ich mir einen Platz im Wohnzimmer suchen.“ Aber Spinnen haben eben andere Vorlieben. „Auch der Großen Zitterspinne gefällt es im Keller“, sagte Ursula. „Sie braucht aber mehr Platz, baut teils große Netze.“ Klara war verwirrt. „Wenn sie vor Kälte zittert, ist der Keller doch wohl der falsche Ort“, quakte sie. „Aber nein, ihr ist doch gar nicht kalt!“, rief Ursula. „Die Zitterspinne heißt so, weil sie einen raffinierten Trick nutzt“, erklärte sie. „Fühlt sie sich bedroht, schwingt sie ihr Netz hin und her.“ Viele Angreifer tun sich dann noch schwerer, die wackelnde Spinne zu erkennen – zumal diese ohnehin sehr zierlich ist. Sie hat lange, dünne Beine und einen durchscheinenden Körper. „Trotzdem erlegt sie auch Spinnen, die größer als sie selbst sind“, sagte Ursula. „Sogar wir Hauswinkelspinnen müssen uns vor ihr in Acht nehmen.“ Eure Paula

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