Anhaltender Regen

Landkreise Rosenheim, Mühldorf und Traunstein im Dauerregen: Zweithöchste Unwetter-Warnstufe

Dauerregen konnte in der Region mancherorts zu überfluteten Straßen führen (Symbolfoto).
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Dauerregen konnte in der Region mancherorts zu überfluteten Straßen führen (Symbolfoto).

Am Samstag war noch ein strahlender Sonnentag. Seit Sonntag hört es nicht mehr auf zu regnen. Der Deutsche Wetterdienst warnt nun vor anhaltendem Dauerregen in Südostoberbayern und hat für die Landkreise Rosenheim, Mühldorf und Traunstein eine Unwetter-Warnung herausgegeben.

Rosenheim/Mühldorf/Traunstein - Der Regen hat in den zurückliegenden Stunden laut Deutschem Wetterdienst 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter erreicht. Bis einschließlich Dienstagmorgen soll "ergiebiger Dauerregen wechselnder Intensität" auf die Region zukommen. "Dabei werden nochmals Niederschlagsmengen zwischen 40 Liter pro Quadratmeter und 60 Liter pro Quadratmeter erwartet", heißt es in der Warnung.

Rosenheim und Traunstein: Zweithöchste Unwetter-Warnstufe

Für weite Teile des Landkreises Rosenheim und den Landkreis Traunstein gilt sogar die zweihöchste Unwetter-Warnstufe. Laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes könnte der Landkreis Mühldorf weniger stark betroffen sein. Dort wird für den südlichen Teil von "markantem" Wetter gewarnt.

Nach "Niederschlagsmengen von 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter tritt Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden nochmals Niederschlagsmengen zwischen 35 Liter pro Quadratmeter und 50 Liter pro Quadratmeter erwartet." Für den nördlichen Teil des Landkreises Mühldorf gibt es keine Warnung.

Pegelstände in der Region noch normal

Der Unwetterservice Südostbayern befürchtet, der anhaltende Regen könnte Hochwasser verursachen. Der Hochwassernachrichtendienst Bayern meldet aktuell (15. Juni, 18 Uhr) noch keine erhöhten Pegelstände an den Messtellen in der Region.

Die Wetterlage über Deutschland ist zweigeteilt. Während sich der Süden auf anhaltende, ergebiebige Regenfälle einrichten muss, scheint im Norden die Sonne. Dort warnt der Deutsche Wetterdienst aufgrund starker UV-Strahlung sogar vor zu ausgiebigem Sonnenbaden.

Dauerregen in Südostbayern bis Dienstagfrüh

Ein Ende des Regenwetters im Süden ist nach Angaben des DWD in den kommenden Tagen nicht in Sicht. Grund ist ein Tief über dem Ärmelkanal, das kühle Luft des Atlantiks über Bayern auf wärmere Luft aus dem Süden stoßen lässt.

In Südostbayern werden durch Dauerregen demnach bis Dienstagfrüh Niederschlagsmengen von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter erwartet. Im Norden und Osten des Freistaats können Gewitter bis zu 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter bringen, auch kleinkörniger Hagel ist möglich. (dpa)

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