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Alle Entwicklungen im News-Ticker

Unwetter am Donnerstag: Blitzeinschlag in Kolbermoorer Mehrfamilienhaus – Region kommt glimpflich davon

In weiten Teilen der Region ist das Unwetter bereits angekommen.
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In weiten Teilen der Region ist das Unwetter bereits angekommen.
  • Sebastian Aicher
    VonSebastian Aicher
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  • Markus Zwigl
    Markus Zwigl
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Bayern - Der Juni und die Wetterextreme lassen nicht locker: Viel zu warm und heftige Unwetter im Drei-Tages-Rhythmus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlichte am späten Donnerstagnachmittag (30. Juni) erste Unwetterwarnungen für Teile der Region.

Service:

Update, 23.03 Uhr - Alle Unwetterwarnungen in der Region aufgehoben

Nun wurden auch die Unwetterwarnungen für die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land aufgehoben. Während die Region einmal mehr relativ glimpflich davongekommen ist, waren in Teilen des Allgäus sowie im Oberland teils starke Schäden zu verzeichnen.

Update, 22.09 Uhr - Unwetterwarnung für Stadt und Kreis Rosenheim aufgehoben

Die Unwetterwarnung der Stufe drei von vier für Stadt und Landkreis Rosenheim wurde seitens des DWD aufgehoben. Nun gelten nur noch in Teilen der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land entsprechende Warnungen.

Update, 21.47 Uhr - Warnungen gehen in die Verlängerung

Am Abend verlängerte der Deutsche Wetterdienst (DWD) nochmals Teile seiner Unwetterwarnungen. Im nördlichen Landkreis Berchtesgadener Land sowie im nordöstlichen Teil des Landkreises Traunstein gilt nun noch bis 22.45 Uhr die Unwetterwarnung der Stufe drei von vier.

Update, 21.40 Uhr - Blitz schlägt in Kolbermoorer Mehrfamilienhaus ein – erheblicher Sachschaden

Am Abend rückten zahlreiche Rettungs- und Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst in die Zeppelinstraße nach Kolbermoor aus. Wie die zuständige Polizeiinspektion (PI) Bad Aibling auf Anfrage von mangfall24.de erklärt, schlug dort während des Unwetters am frühen Abend ein Blitz in das Dach eines Mehrfamilienhauses ein.

Polizeiangaben zufolge entwickelte sich nach dem Blitzeinschlag ein Schwelbrand im Bereich des Dachgeschosses, die alarmierten Feuerwehren konnten allerdings Schlimmeres verhindern. Die Floriansjünger deckten das Dach im betroffenen Bereich ab, um sämtliche Glutnester ablöschen zu können.

Wie ein Beamter erklärte, seien 13 Personen in dem Haus gemeldet, welche allerdings glücklicherweise allesamt unverletzt blieben. Dennoch entstand erheblicher Sachschaden – ersten vorsichtigen Schätzungen der Polizei zufolge dürfte er sich auf rund 50.000 Euro belaufen.

Update, 20.45 Uhr - Integrierte Leitstelle Rosenheim stockt Dienstkräfte auf

Wie die Integrierte Leitstelle (ILS) Rosenheim auf ihrer Facebook-Seite mitteilt, wurde aufgrund der Unwetterlage Verstärkung von dienstfreien Kräften angefordert. Die ILS Rosenheim ist neben Stadt und Landkreis Rosenheim außerdem für den Kreis Miesbach zuständig.

Update, 20.35 Uhr - DWD verlängert Unwetterwarnungen für Teile der Region

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnungen für die südliche Region nun nochmals verlängert. Im östlichen Landkreis Rosenheim sowie im südlichen Kreis Traunstein gilt nun bis 22 Uhr eine Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter (Stufe drei von vier). Erstmals wurde diese Stufe am heutigen Donnerstag nun auch für das Berchtesgadener Land ausgerufen.

Derzeit warnt der DWD in Teilen der Region noch vor schweren Gewittern.

Für den westlichen Teil des Landkreises Rosenheim sowie den nördlichen Teil des Kreises Traunstein gilt noch bis 22 Uhr eine Amtliche Warnung vor starkem Gewitter der Stufe zwei von drei.

Update, 20.16 Uhr - Vogtareuther Hagelflieger auch in der Region unterwegs

Wie auf der RO-Berta-App ersichtlich ist, kreiste der Vogtareuther Hagelflieger auch über der Region. Demnach zog er vor allem im Inntal seine Schleifen. Über Kiefersfelden, Oberaudorf und Brannenburg war er unterwegs, ehe er über Großkarolinenfeld, Rosenheim, Riedering, Rohrdorf, Samerberg und Prutting zurück nach Vogtareuth kehrte.

Aktuell scheint es, als wäre der Einsatz erfolgreich gewesen. Derzeit liegen keine konkreten Meldungen über Hagelschauer in der Region vor.

Update, 19.59 Uhr - Kirche in Oberstdorf überflutet

Nach den heftigen Regenfällen steht in Oberstdorf (Landkreis Oberallgäu) derzeit eine Kirche unter Wasser. Wie hoch der entstandene Sachschaden in der historischen Loretto-Kapelle ist, steht aktuell noch nicht fest.

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Update, 19.41 Uhr - Heftige Sturmböen in Rosenheim – DWD stuft Warnung zurück

Unterdessen ist das Unwetter in der kreisfreien Stadt Rosenheim angekommen. Von dort erreichen uns Meldungen über starken Wind mit teils heftigen Sturmböen. Der Deutsche Wetterdienst hat allerdings die Unwetterwarnung der Stufe vier von vier für Stadt und Landkreis soeben zurückgestuft.

Nun gilt „nur“ noch eine Unwetterwarnung der Stufe drei. Dennoch könne es zu heftigem Starkregen sowie Sturmböen mit bis zu 85 Stundenkilometern und Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimetern kommen, so die Experten. Diese Warnung gilt – wie auch im Landkreis Traunstein bis vorerst 21 Uhr.

Update, 19.37 Uhr - Muren-Abgänge bei Oberstdorf, Behinderungen im Zugverkehr

Inzwischen wurden aus dem Westen Bayerns weitere Unwetterschäden bekannt. In Kempten legte ein Blitzschlag das Stellwerk der Bahn still, auf der Strecke bis Kaufering standen Züge zeitweise. In Oberstdorf gingen Muren ab, mehrere Straßen wurden von Geröll und Wasser blockiert, Keller und Ställe liefen voll Wasser.

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen musste die Feuerwehr am Donnerstagabend zu 47 Einsätzen ausrücken. Hagelschlag habe Dachfenster zerstört, bei Aldi in Oberau sei Wasser eingetreten, sagte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle (ILS) Oberland. Die Bundesstraße 2 sei in Oberau kurzzeitig unpassierbar gewesen – Keller seien überflutet worden.

Update, 19.34 Uhr - Bleiben zwei Landkreise der Region verschont?

Aktuell sieht es danach aus, als könnten die Landkreise Mühldorf am Inn und Altötting größtenteils von den Unwettern verschont bleiben. Lediglich für die südlichste Spitze des Landkreises Altötting gilt nun eine Amtliche Warnung vor schwerem Gewitter (Stufe zwei von vier) des Deutschen Wetterdienstes.

Update, 19.15 Uhr - Unwetter-Front rollt auf die Kreise Rosenheim und Traunstein zu

Wie die Wetter-Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de gegenüber rosenheim24.de erklärten, könnte es in Kürze vielerorts ungemütlich werden. „Mittlerweile befinden sich mehrere Zellen in unserer Region oder haben aus Tirol Fahrt in unsere Richtung aufgenommen“, heißt es.

Aktuell seien hauptsächlich noch die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Miesbach betroffen, in Kürze wird es dann voraussichtlich auch die Landkreise Rosenheim und Traunstein treffen. „Die Zellen führen Großhagel mit mehr als vier Zentimetern Korngröße, Platzregen und Sturm mit sich“, so die Expertenmeinung.

Update, 19.04 Uhr - Erste Unwetterschäden in Bayern

Während auf unsere Region die Unwetter-Front noch zurollt, ist sie im Westen Bayerns bereits durchgezogen. Starkregen hat am Donnerstag zahlreiche Straßen im südlichen Allgäu überflutet. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West berichtete am Nachmittag von Einsätzen im Bereich Oberstaufen, Immenstadt und Sonthofen. „Es gewittert, es hagelt und es weht ein starker Wind.“

Das Unwetter zog am späten Nachmittag in Richtung Osten weiter. Für den Bereich Garmisch-Partenkirchen und Oberau gingen am späten Nachmittag erste Notrufe wegen vollgelaufener Keller ein, wie der Schichtleiter der Integrierten Leitstelle (ILS) Oberland sagte. Der Hagel habe zudem Dachfenster eingeschlagen.

Update, 18.44 Uhr - Extreme Unwetter in der Region erwartet

Nur wenige Minuten nachdem der Deutsche Wetterdienst seine Amtlichen Warnungen der Stufe zwei von vier ausgeweitet hat, wurden sie nun weiter hochgestuft. Im südlichen Teil des Landkreises Rosenheim gilt nun sogar die höchste Warnstufe! Für diesen Teil veröffentlichte der DWD eine Amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit extrem heftigem Starkregen und Hagel.

So sieht die Unwetter-Front in Rosenheim aus.

„Von Südwesten ziehen örtlich Gewitter auf. Dabei gibt es extrem heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen über 45 Liter pro Quadratmeter pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 100km/h und Hagel mit Korngrößen um fünf Zentimeter“, so die Experten des DWD.

Für die Stadt Rosenheim sowie den zentralen Landkreis Rosenheim gilt ebenso wie für den Kreis Traunstein aktuell eine Unwetterwarnung der Stufe drei von vier. Alle Warnungen sind vorerst bis 20 Uhr gültig.

Update, 18.38 Uhr - DWD weitet Warnungen aus

Inzwischen hat der DWD seine Warnung vor starkem Gewitter in der Region ausgeweitet. Nun ist der komplette südliche Landkreis Rosenheim betroffen – ebenso wie die kreisfreie Stadt Rosenheim. Auch im südlichen Landkreis Traunstein sowie im westlichen Teil des Berchtesgadener Landes gilt aktuell eine Amtliche Warnung vor starkem Gewitter – vorerst bis 20 Uhr.

Update, 17.32 Uhr - DWD mit erster Warnung für die Region

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlichte nun eine Amtliche Warnung vor starkem Gewitter für den westlichen Teil des Landkreises Rosenheim. Dabei handelt es sich vorerst um eine Warnung der Stufe zwei von vier, die bis 19 Uhr gültig ist.

Konkret muss mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 Stundenkilometern, Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 25 Liter pro Quadratmeter pro Stunde sowie Hagel gerechnet werden, heißt es seitens der Experten.

Weiterhin ist für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land eine Vorabinformation vor schwerem Gewitter gültig. Sie gilt noch bis Freitag (1. Juli), 0 Uhr.

Update, 16.55 Uhr - Gewaltige Gewitterwalze rollt auf Region zu

Auf Süddeutschland rollt eine gewaltige Gewitterfront zu. Diese breitet sich derzeit vom südlichsten Punkt in Deutschland in Richtung Nordosten aus. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit schweren Gewittern mit extrem heftigem Starkregen und Hagel.

In den Landkreisen Oberallgäu, Ostallgäu und in Teilen der Kreise Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen hat der DWD bereits die höchste Warnstufe ausgerufen (Stufe vier von vier). Und vieles deutet daraufhin, dass diese Gewitterwalze auch noch zu uns in die Region kommt.

Der DWD erwartet dann örtliche Gewitter mit extremen Starkregen mit Niederschlagsmengen über 45 Liter pro Quadratmeter pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 100 km/h und Hagel mit Korngrößen um fünf Zentimeter.

Erstmeldung:

Am Alpenrand Hagelkörner größer als Tennisbälle, in Franken tiefe Risse im viel zu trockenen Boden: Der Juni war in Bayern ein Monat der Extreme und sogar der drittwärmste Juni seit Aufzeichnungsbeginn. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner vorläufigen Bilanz am Mittwoch im hessischen Offenbach mit.

Und auch zum Ende des Monats könnte es nochmal ein weiteres Wetterextrem geben. Nach den schweren Unwettern mit golfballgroßen Hagelkörnern in der Region in den Abendstunden des vergangenen Montags, hat der DWD an diesem Donnerstag eine neue Vorabinformationen vor schwerem Gewitter herausgegeben.

Demnach können sich sowohl im Westen (Baden-Württemberg) als auch im Süden Bayerns teils kräftige Gewitter mit Starkregen von 20 bis 35 Liter pro Quadratmeter, Hagel bis zu drei Zentimeter Durchmesser und Sturmböen bis 85 km/h bzw. sogar schwere Sturmböen bis 95 km/h entwickeln. Die Wetterlage am Donnerstag (30. Juni) habe ein hohes Unwetterpotential.

DWD rechnet ab 16 Uhr mit Gewittern

Warm- und Kaltfronten in Europa sorgen derzeit immer wieder für wechselhaftes Wetter, bei dem auch Blitz und Donner mitmischen. Im Süden ist der Tag zwar mit reichlich Sonnenschein gestartet, doch dies könnte sich im Verlauf ändern. Denn gegen Spätnachmittag ziehen dann eben von der Westhälfte Wolken auf, die Regen und Gewitter mitbringen. Zusätzlich können sich auch einzelne Hitzegewitter bilden, schreibt wetter.net. Die amtliche Vorabinformation des DWD gilt von Donnerstag 16 Uhr bis Freitag 0 Uhr und betrifft vorerst die Kreise im Südwesten Bayerns und in der Region „nur“ die Landkreise Rosenheim, Ebersberg, Traunstein, das Berchtesgadener Land ; wobei sich die Front weiter nach Nordosten ausbreiten kann.

Juni überdurchschnittlich warm, aber auch nass in Bayern

Die Durchschnittstemperatur im Juni lag übrigens bei 18,9 Grad und damit vier Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Nach meteorologischer Rechnung ist seit 1. Juni Sommer (bis 31. August). Kalendarisch fing der Sommer am 21. Juni an (Herbstanfang 23. September).

Bayern war mit 85 Litern auf den Quadratmeter das zweitnasseste Bundesland, wobei der Mittelwert der Periode 1961 bis 1990 bei 112 Litern je Quadratmetern liegt. In Unterfranken war es sehr trocken - hier fielen im ganzen Monat nicht einmal 10 Liter je Quadratmeter. Im Süden und Südosten hingegen: Heftige Gewitter mit Starkregen und Hagelschlag - am 27. Juni wurden am Alpenrand Korndurchmesser von sieben Zentimetern gemessen. Die Sonne schien rund 280 Stunden und damit 80 Stunden mehr als im Mittel in der Periode 1961 bis 1990.

Bundesweit betrachtet lag die Durchschnittstemperatur laut DWD im Juni bei 18,4 Grad und damit 3 Grad über dem Wert der Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 sind es plus 2 Grad. Es war demnach der sechstwärmste Juni seit Messbeginn. Der wärmste Juni in Deutschland wurde 2019 verzeichnet mit durchschnittlich 19,8 Grad.

mz/aic/dpa

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