In unserem See müssen sich die Fische im Winter keine Sorgen machen: Unten am Grund hat es dann immer noch vier Grad.

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In unserem See müssen sich die Fische im Winter keine Sorgen machen: Unten am Grund hat es dann immer noch vier Grad.

Das ist kühl, aber auszuhalten. Das hat mir Karpfen Franz-Josef mal geblubbert. Mit den Fischen im Eismeer möchte er aber auf keinen Fall tauschen, verriet er mir. Rund um den Südpol ist das Wasser nämlich kälter als null Grad. „Wie kann das sein?“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Wasser friert doch bei null Grad ein. Wird es kälter, müsste das Meer doch zufrieren.“ Im Polarmeer bleibt das Wasser aber noch bei einer etwas tieferen Temperatur von beinahe –2 Grad flüssig. Das liegt daran, dass im Wasser viel Salz gelöst ist. „Dann bekommen die Zweibeiner dort also die Fischstäbchen her“, quakte Klara. „Die Fische im Eismeer frieren doch nicht einfach ein“, quakte meine Freundin Agnes. „Sie haben ein natürliches Frostschutzmittel. Das verhindert, dass das Wasser in ihrem Körper gefriert.“ Ihr Blut enthält zudem fast keine Blutkörperchen. Es ist daher dünnflüssiger. Und: Auch der rote Blutfarbstoff fehlt, ihr Blut ist damit farblos. Dabei ist dieser Farbstoff wichtig, um Sauerstoff zu binden. Da das eiskalte Wasser aber viel mehr Sauerstoff enthält als warmes Meereswasser, können die Fische auch ohne diesen Farbstoff leben. Eure Paula

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