Ungeduldig warteten meine Entenfreundin Klara und ich am See.

Ungeduldig warteten meine Entenfreundin Klara und ich am See.

„Er wird schon kommen“, quakte ich und meinte Waldkauz Ulrich. Kaum hatte ich zu Ende geschnattert, sahen wir ihn. Ulrich landete am Ufer. „Du bist spät dran“, quakte Klara. „Entschuldigt, aber die Jagd vergangene Nacht war sehr anstrengend“, krächzte er. „Ich war eulenmäßig müde, als ich in meine Baumhöhle geschlüpft bin. Da war es spät am Morgen.“ Darum habe er länger geschlafen. „Krächz uns lieber was von dem Maler, von dem du uns gestern vorgeschwärmt hast“, quakte Klara. „Bevor du plötzlich grußlos davongeflogen bist. Ganz schön unhöflich von dir.“ Ulrich hob die Flügel. „Tut mir leid. Aber beim Gedanken an seine Bilder ist mir eingefallen, dass ich dringend Blumen besorgen muss – für eine Kauzfreundin, die Geburtstag hatte. Darum der überstürzte Abflug.“ Klara nickte. „Viel lieber hätte ich ihr ein Bild von Vincent van Gogh geschenkt“, krächzte Ulrich. So hieß der Maler. „Er hat sehr viel Bilder gemalt. Die mit den Sonnenblumen sind mir am liebsten.“ Ulrich hätte selbst gern eine Kopie eines der berühmten Bilder – und das nicht nur, weil die sonniggelben Blumen darauf das ganze Jahr blühen. Mehr dazu verrate ich euch in der nächsten Geschichte. Eure Paula

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