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150 Jahre Feuerwehr Tüßling

Tüßlings Pfarrer qualifiziert sich für einen Werbefilm und die Gräfin wird Ehrenmitglied

Unter wolkenverhangenem Himmel: Die Freiwillige Feuerwehr Perach war der Patenverein zum Jubiläum.Wagner
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Unter wolkenverhangenem Himmel: Die Freiwillige Feuerwehr Perach war der Patenverein zum Jubiläum.
  • Robert Wagner
    VonRobert Wagner
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„Das Wetter kann man halt nicht beeinflussen, aber man kann das Beste daraus machen“ – so sah es der Vorsitzende der Feuerwehr Tüßling, Thomas Schuhbeck. Die Witterung ließ es einfach nicht zu, den Festgottesdienst zum 150-Jährigen im malerischen Schlosspark zu feiern, sondern im Festzelt

Tüßling – Nach einem Festzug auf der Ringstraße zelebrierte Pfarrer Herrmann Schächner den Festgottesdienst anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Tüßling. Auch der Pfarrer nahm die Witterungsumstände gelassen, bedauerte zwar, nicht im Schlosspark sein zu können, meinte aber: „So ein Bierzelt darf auch mal zum Gottesdienst voll sein.“

Schöne Reden alleine reichen nicht

Seine Predigt war von Lob für die Feuerwehr, von Dank für die Einsatzbereitschaft und das Engagement der Floriansjünger geprägt: „Ihr seid heute der Blickpunkt, euer Einsatz für den Nächsten ist unbezahlbar, ihr leistet euren Dienst aus Überzeugung. Da fragt keiner, was er dafür bekommt“, sagte Schächner.

Es braucht Leute, die anpacken

Zum Ende meinte er, eine Entschuldigung vorausschickend: „Nur mit schönen Reden, wie es sie oftmals in der Politik gibt, wirst nicht die Welt verändern. Da braucht es Leute, die anpacken – so wie bei unseren Feuerwehren.“

Musiker aus Teising und Umgebung

Einen besonderen musikalischen Genuss lieferte bei diesem Gottesdienst die „Feier-A-Band“, ein Ensemble mit 15 Akteuren, die alle aus Teising und Umgebung stammen und sowohl instrumental als auch gesanglich brillierten.

Gemeinde hat stets die Feuerwehr unterstützt

Nach dem Gottesdienst eröffnete Vorsitzender Thomas Schuhbeck den Reigen der Grußwortredner. Er ließ die Entwicklung der Tüßlinger Feuerwehr in den vergangenen Jahrzehnten Revue passieren, verbunden mit dem Dank an die ehemaligen und an den aktuellen Bürgermeister der Gemeinde, die stets dafür gesorgt hätten, dass die Ausrüstung auf dem neuesten Stand ist.

Idealismus, Opferbereitschaft und Kameradschaft

In Bezug auf die Einsatzkräfte, die seit 150 Jahren für die Sicherheit in der Marktgemeinde gesorgt hätten, sagte Schuhbeck: „Das alles geht nur mit Idealismus, Opferbereitschaft und Kameradschaft – danke.“

Schirmherr und Bürgermeister Helmuth Wittich sprach seine Hochachtung und seinen Respekt aus, denn schließlich gehe es nicht nur darum, etwas ins Leben zu rufen, sondern auch, dieses durch Engagement aufrechtzuerhalten.

Landrat erkannte keine große Lust auf Reden

Es waren kurze Grußworte oder wie Landrat Erwin Schneider (CSU) meinte: „Ich seh‘ und versteh‘, dass keiner mehr große Lust auf Reden hat.“ Sprach es und überreichte Thomas Schuhbeck eine Spende für die Tüßlinger Feuerwehr.

Ebenso kurz fassten sich der Vorsitzende des Patenvereins aus Perach: „Mia passen zusammen“, Kreisbrandrat Franz Haringer: „Herzlichen Glückwunsch und feiert noch g’scheid“ und auch Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer (CSU), der den Feuerwehren noch einen Tipp mit auf den Weg gab: „Solltet ihr jemals einen Werbefilm planen, dann bindet doch den Pfarrer Schächner ein. Besser, wie er es in seiner Predigt gemacht hat, kann keiner eure Arbeit und Verdienste beschreiben.“

Sepp Kammergruber, Zweiter Vorsitzender des Patenvereins, heftete das Erinnerungsband an die Tüßlinger Fahne.

Und die Gräfin wurde Ehrenmitglied

Den Schlusspunkt des offiziellen Teils bildete eine besondere Ehrung für Gräfin Stephanie Bruges von Pfuel, die nicht nur als Bürgermeisterin stets ein offenes Ohr für die Feuerwehr gehabt und noch immer habe, wie Vorsitzender Schuhbeck erklärte. Gemeinsam mit Kommandant Stephan Musch überreichte er ihr eine Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Tüßling. Eine Ernennung, die die Gräfin sichtlich berührte.

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