Traunstein: Faschingsumzug 2020 – die besten Fotos 

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Stadtplatz Party nach dem Zug
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Rathausstürmer Traunreut
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Fanfarenzug Trostberg
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Burschenverein und Dirndlschaft Kammer
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Blau Weiss Kammer Prinzenpaar
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Blau Weiss Kammer Prinzenpaar
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Tolle Maskierungen der kleinen und großen Besucher
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Fein raus geputzt haben sich viele der Besucher
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Burschenverein Hart – Skifahren
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Faschingsfreunde Chieming

Charmanter Gaudiwurm durch die Große Kreisstadt: Tausende Besucher zäumten die Straßen – Rund 20 teilnehmende Gruppen. 

Sing Sang Teisendorvon Hubert Hobmaier

Traunstein– Angeführt wurde der Faschingszug vom Schnoata Jugendpass. Die sieben bis 14-jährigen Mädchen und Buben legten sich mächtig ins Zeug und schnalzten sich durch die Straßen Traunsteins. Als einen der Höhepunkte präsentierten sich die gastgebenden Veitsgroma. Auf dem Prinzenwagen fanden sich neben Prinz Christian III. und seiner Prinzessin Elfriede I. zahlreiche Lokalpolitiker ein. Ersten Schätzungen der Veranstalter zur Folge kamen etwa 10 000 größtenteils maskierte Besucher in die Kreisstadt.

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Mit den Blau- Weißen sowie dem Arbeiter- und Burschenverein sind gleich zwei Gruppen aus Kammer mitmarschiert. Über 100 Faschingsfreunde tauchten den Umzug in ein Farbenmeer aus Blau und Weiss. Angefangen bei den ganz kleinen der Kindergarde über die Musikkapelle bis hin zum Prinzenpaar Herbert I. und Iris I, – umjubelt wurden alle. 

Nörgelnde Rentner 

Beim Motto „Rentnerstadt Traunstein“ der Burschen und Dirndl aus Kammer schwang der Verdacht mit, dass sie sich mit dem „Ausschluss der Traktoren- und Motorenschau“ nicht einverstanden zeigten und so kamen sie als „nörgelnde Rentner“. Sehenswert waren die Tanzeinlagen der Chiemsee Nixen aus Bernau sowie der Trostberger Elfer. Die „Traunsteiner Faschingsfreunde“ waren unter dem Motto „Kinderschokolade“ als Schokobons oder Kinderriegel verkleidet. Der Ortsverband von „Die Grünen/Bündnis 90“ nahm sich den Sparkassenumzug zum Thema. Die Rathausstürmer aus Traunreut widmeten sich dem Thema „Himmel und Hölle“ und nahmen als „Teufelchen“ am Umzug teil. Aus dem Berchtesgadener Land war Sing Sang Teisendorf nach Traunstein gekommen und präsentierten sich unter dem Motto „Teisano wuid wuid West“ mit Kinder- und Erwachsenengarde. Mit ihrem Square Dance ernteten sie Applaus.

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Faschingsfreunde aus der ganzen Region in Traunstein

Der Faschingsclub aus Tittmoning war mit dem Elferrat und der Garde an den Start gegangen. Im Wildwestmodus präsentierten sich auch die Waginger. Neben den Faschingsfreunden Chieming samt Prinzenpaar Max I. und Lena I. war der Burschenverein Hart mit dem Motto „Aufe aufn Berg und obe mit de Schi“ am Start. Die Faschingsfreunde, die heuer ihr 50. Jubiläum feiern, begeisterten mit akrobatischen Einlagen der Kinder- und Erwachsenengarde und ihr Motivwagen war obendrein liebevoll gestaltet. Der Fanfarenzug der Feuerwehr Trostberg sorgte mit Musik für Stimmung auf den Straßen Traunsteins. Der Gaudiwurm löste sich gut eine Stunde nach dem Start am Stadtplatz auf und ging nahtlos in ein buntes Faschingstreiben über. Das Bayerische Rote Kreuz war mit 22 Helfern aus Traunstein und Siegsdorf vor Ort. Laut Einsatzleiter Florian Zeltsberger wurden neun Patienten behandelt, zwei mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

„Keine nennenswerten Probleme und einem völlig entspannten Einsatzverlauf“ meldet Christian Schulz, Kommandant der Feuerwehr Traunstein. 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort.

Die Präsidentin der bei der Veitsgromer Zunft, Josefine Berny, zeigte sich am Ende sehr zufrieden und auch die Open-Air-Party am Stadtplatz wurde gut angenommen.

Polizei mit positiver Bilanz des Umzugs

Der Schutz des Faschingszuges lag bei der Polizei Traunstein. Hierbei wurde sie von Kräften des Operativen Ergänzungsdienstes Traunstein sowie einer Streife der Sicherheitswacht unterstützt. Die zahlreichen Besucher des Umzuges feierten während und nach dem Umzug friedlich. Erfreulich ist, dass es rund um das Faschingstreiben fast keine polizeilichen Einsätze gab.

Einziger Wermutstropfen stellte ein randalierender Afghane dar. Dieser fiel aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung auf. Bei der Personalienfeststellung fing er an die eingesetzten Beamten anzupöbeln und in ihre Richtung zu schlagen, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Der in Waging wohnende Mann wurde am nächsten Morgen von der Polizeiinspektion entlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Zusammenfassend lautet die Bilanz der Polizei „voller Erfolg“. Die Präsenz habe sich ausgezahlt.Ho

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