Traum-Wochenende für Wintersportler

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Früh übt sich: Bei diesem tollen Pulverschnee am Brauneck haben auch Ski-Schüler auch richtig viel Spaß. Foto: Hubert Walter

München – Feinster Pulverschnee hat weite Teile Bayerns in eine Winterlandschaft verwandelt – sehr zur Freude von Skifahrern und Langläufern. Die finden nach einem schneearmen Dezember sehr gute Bedingungen vor.

Und es schneit weiter.

Ob Chiemgau, Fichtelgebirge, Zugspitze, Allgäu oder der Bayerische Wald – der Deutsche Wetterdienst meldet überall Neuschnee und dazwischen kommt mit etwas Glück auch mal die Sonne durch. Vor allem in der Nacht auf Freitag sollte reichlich Neuschnee hinzukommen – allein im Allgäu bis zu 25 Zentimeter. Auf der Zugspitze lagen am Donnerstag bereits knapp 3,5 Meter Schnee. Die Zugspitzbahn meldet alle Lifte in Betrieb.

Ähnlich ist es im Chiemgau. Der schneearme Dezember lasse sich nicht aufholen, doch sei das Wetter inzwischen „fantastisch“, sagte ein Sprecher der Gemeinde Reit im Winkl. Im Tal liege mehr als ein halber Meter Schnee. Die Bedingungen seien ideal für Skifahrer, Langläufer, Winterwanderer und Skitourengeher. Über offene Pisten und Loipen darf man sich in ganz Südbayern und auch im Bayerischen Wald und Fichtelgebirge freuen.

Die Temperaturen sollen am Wochenende tagsüber bei 0 bis 3 Grad liegen, nachts könne es frostig werden. Rund um München rechnet der Experte mit 1 bis 2 Grad unter Null, in den Alpen könnten es auch örtlich minus 10 Grad werden.

Und Diplom-Meteorologe Florian Bilgeri macht ein wenig Hoffnung auf vereinzelte Sonnenstrahlen: „Um so weiter südlich Sie ihn Bayern sind, desto höher ist die Chance.“ Vor allem Freitag könnte es noch Sonnenstrahlen geben. Aber Achtung: In höheren Lagen über von 1600 Metern besteht für Skifahrer und Tourengeher außerhalb gesicherter Pisten erhebliche Lawinengefahr. Der Lawinenwarndienst meldet Warnstufe 3 von 5. Schon eine geringe Belastung kann Schneebretter auslösen.  lby/kmm

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