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Tragische Bergunfälle, Brände und versuchter Mord

„Schwarzes Wochenende“: Zwölf Tote und mehrere Schwerverletzte

Bei tragischen Unfällen verloren mehrere Personen am Wochenende ihr Leben.
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Bei tragischen Unfällen verloren mehrere Personen am Wochenende ihr Leben.
  • Martina Hunger
    VonMartina Hunger
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Bei schönstem Ausflugswetter ereigneten sich am Wochenende (12./13. März) mehrere tragische Bergunfälle, Brände und ein versuchter Mord. Zwölf Personen verloren dabei ihr Leben, vier wurden teils lebensbedrohlich verletzt.

Drei Wanderer stürzten bei Flintsbach in den Tod

Drei Bergsteiger sind bei einer gemeinsamen Wanderung bei Flintsbach abgestürzt und gestorben. Eine Begleiterin wurde Zeugin des Unglücks in den Voralpen und erlitt einen Schock, wie die Polizei am Sonntag berichtete. Die Gruppe war demnach am Samstag im Bereich der Hohen Asten bei Flintsbach am Inn unterwegs und wollte über die Maiwand ins Tal absteigen. Dabei seien ein Paar aus dem Landkreis Regensburg im Alter von 35 und 44 Jahren sowie ein 35-Jähriger aus dem Raum Straubing nahezu an derselben Stelle in die Tiefe gestürzt.

Die vierte Begleiterin setzte nach dem Unglück einen Notruf ab. Die Bergwacht konnte den Angaben zufolge nur noch den Tod der drei Verunglückten feststellen. Der genaue Unfallhergang müsse noch geklärt werden, hieß es.

Bergsteiger stürzt an Benediktenwand ab und stirbt

Ein 28-jähriger Mann ist beim Bergsteigen an der Benediktenwand in den Voralpen tödlich verunglückt. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte die Lebensgefährtin den Mann am Samstagabend als vermisst gemeldet. Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei machte sich daraufhin auf die Suche und fand die Leiche des 28-Jährigen am Fuß der Benediktenwand. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von einem Absturz aus. Wie die Lebensgefährtin bei der Polizei angab, wollte der Mann am Samstag im Landkreis Bad Tölz Wolfratshausen allein durch die 400 Meter hohe Nordwand der Benediktenwand klettern.

Versuchter Mord: Streit in Arbeiterunterkunft in Mehring eskaliert

Ein 30-Jähriger soll bei einem Streit in einer Arbeiterunterkunft im Landkreis Altötting mehrmals auf einen Mann eingestochen und ihn schwer verletzt haben. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, stoppten Anwesende den mutmaßlichen Täter, der daraufhin floh. Die Polizei nahm den 30-Jährigen kurz danach am Freitagabend in Mehring fest. 

Polizeieinsatz in Mehring am 11. März 2022

Fotos: Polizeieinsatz in Mehring am 11. März 2022
Fotos: Polizeieinsatz in Mehring am 11. März 2022
Fotos: Polizeieinsatz in Mehring am 11. März 2022
Fotos: Polizeieinsatz in Mehring am 11. März 2022
Polizeieinsatz in Mehring am 11. März 2022

Das 43-Jährige Opfer kam mit Stichverletzungen im Oberkörper in ein Krankenhaus. Wie es zu dem Streit und der gewaltsamen Eskalation zwischen den zwei Männern kam, war demnach zunächst nicht bekannt. Die beiden wohnten in der Arbeiterunterkunft in Mehring. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen. Der Mann wurde dem Ermittlungsrichter vorgeführt und kam ins Gefängnis. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts. 

Frau nach Brand in Mühldorfer Pflegeheim gestorben

Eine Frau ist nach einem Brand in einem Pflegeheim in Mühldorf gestorben. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war die 53-Jährige am Freitag bei dem Feuer in Mühldorf am Inn so schwer verletzt worden, dass sie wenig später im Krankenhaus starb. Der Brand war aus bisher unklaren Gründen in einem Zimmer des Heimes ausgebrochen. Hinweise auf Brandstiftung gab es nach Angaben der Polizei nicht.

Drei teils lebensgefährlich Verletzte bei Überholmanöver auf B20 bei Freilassing

Bei einem Überholmanöver auf der Bundesstraße 20 in Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land) sind drei Personen verletzt worden, zwei davon lebensbedrohlich. Ein 28 Jahre alter Autofahrer übersah bei einem Überholvorgang einen entgegenkommenden Wagen, wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte. Die Autos seien daraufhin ineinander gekracht und beide Fahrer schwer verletzt worden. Ein weiterer Autoinsasse seien ebenfalls verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Straße sei an der Unfallstelle vier Stunden lang gesperrt gewesen.

Zwei Bayern sterben bei Unfall am Grenztunnel Füssen

Bei einem schweren Unfall kurz vor der deutschen Grenze sind am Sonntagmorgen zwei junge Männer (27 und 19) aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen ums Leben gekommen. Aus bislang unbekannter Ursache kam das Fahrzeug der Männer von der Straße ab und prallte frontal gegen die Mauer des südseitigen Portals Grenztunnels Füssen. Die Feuerwehr befreite die beiden schwer verletzten Männer. Eine sofort eingeleitete Reanimation blieb ohne Erfolg. Nach Aussage der Polizei waren beide Männer nicht angegurtet.

Vater (29) überfährt Sohn (6) mit Radbagger - Kind tot

Ein 29-jähriger Kärntner hat am Samstagnachmittag in Neuhaus (Kärnten) seinen Sohn mit einem Radbagger überrollt. Das Kind erlitt dabei tödliche Verletzungen. Laut Polizei hatte der Mann angenommen, sein Sohn sei beim Nachbarn. Doch der Bub hielt sich unvermittelt mit seinem Fahrrad hinter dem Bagger auf. Beim Zurücksetzen übersah er seinen Sohn. Der Vater erlitt einen schweren Schock.

Tödlicher Skiunfall in Ischgl

Am Sonntag fuhr ein 65-jähriger Deutscher von der Bergstation der Langen Wandbahn in Ischgl in Richtung Greitspitzsattel. Am Scheitelpunkt einer Pistengabelung fuhr im dann ein 27-Jähriger ohne ersichtlichen Grund frontal in Rücken. Beide Skifahrer stürzten, der 27-Jährige krachte zusätzlich noch gegen einen Wegweiser und blieb bewusstlos auf der Piste liegen. Im Krankenhaus ist er dann seinen schweren Verletzungen erlegen.

Zwei Bergretter und zwei Alpinpolizisten von Lawine erfasst

Beim Abgang einer Lawine am Ötscher in Österreich sind am Freitag drei Menschen ums Leben gekommen. Die Lawine verschüttete nach Polizeiangaben kurz vor Mittag in Lackenhof in Niederösterreich insgesamt vier Menschen. Dabei handelte es sich nach Informationen der «Kronen Zeitung» um zwei örtliche Bergretter und zwei Alpinpolizisten. Die verschütteten Tourengeher mussten letztlich von Kollegen geborgen werden - die Helfer standen unter Schock. „Dieser Einsatz trifft uns alle mitten ins Herz“, zitierte das Blatt einen der Retter. Die Gruppe war an dem knapp 1900 Meter hohen Berg bei strahlendem Wetter und geringer Lawinengefahr im freien ungesicherten Gelände unterwegs.

Altenheim in Brannenburg wegen Rauchentwicklung evakuiert

Ein Altenheim in Brannenburg ist wegen starker Rauchentwicklung evakuiert worden. 21 Bewohner mussten das Haus am Freitagabend verlassen. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurde ein Bewohner in Brannenburg leicht verletzt. Woher der Rauch kam, ist derzeit noch unklar. Die Bewohner wurden zunächst anderweitig untergebracht. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

Großeinsatz in Brannenburg am 11. März 2022

Fotos: Großeinsatz in Brannenburg am 11. März 2022
Fotos: Großeinsatz in Brannenburg am 11. März 2022
Fotos: Großeinsatz in Brannenburg am 11. März 2022
Fotos: Großeinsatz in Brannenburg am 11. März 2022
Großeinsatz in Brannenburg am 11. März 2022

Fünf Verletzte nach Kellerbrand in Söchtenau

Fünf Bewohner einer Doppelhaushälfte sind bei einem Kellerbrand in Söchtenau verletzt worden. Das Feuer brach am Samstagmorgen aus, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Bewohner kamen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus. Laut Polizei beläuft sich der Schaden nach ersten Erkenntnissen auf mehrere Zehntausend Euro. Die Brandursache war zunächst unklar. 

mh