Wir Tiere am See haben wenig von der Zeitumstellung am Wochenende mitbekommen.

Wir Tiere am See haben wenig von der Zeitumstellung am Wochenende mitbekommen.

„Wenn ich morgens wach werde, strecke ich kurz meine Flügel. Dann stehe ich auf“, quakte meine Entenfreundin Klara. „So einfach ist das. Warum sollte ich plötzlich eine Stunde länger im Nest hocken? Das ist doch langweilig!“ Wir Tiere haben es eben im Gefühl, wann es Zeit zum Aufstehen ist. Einen Wecker oder eine Armbanduhr haben wir nämlich nicht. Wir richten uns stattdessen nach dem Tageslicht. Wenn es jetzt im Herbst nach und nach früher dunkel wird, legen wir Enten uns eben ein klein wenig früher ins Nest. Nur: „Rehe haben tatsächlich ein Problem mit der Zeitumstellung“, quakte Ente Agnes. Sie suchen am liebsten in der Morgen- und Abenddämmerung nach Futter. Dann ist es noch dunkel genug, damit Angreifer sie nicht schon von Weitem sehen. Wird die Uhr aber von einem Tag auf den anderen um eine ganze Stunde zurückgedreht, fahren auch viele Zweibeiner ausgerechnet in der Dämmerung von der Arbeit heim. Auf den Straßen ist daher genau dann viel los, wenn auch Rehe unterwegs sind. „Leider achten die meisten Tiere dabei nicht auf den Verkehr“, quakte Agnes. „Darum sollten die Menschen jetzt besonders gut aufpassen.“ Eure Paula

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