Ein Thron und fünf Millionen Euro für Neuschwanstein

So hätte Luwigs Thron ausgesehen, sagt Staatssekretär Johannes Hintersberger (CSU) . Foto: dpa
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So hätte Luwigs Thron ausgesehen, sagt Staatssekretär Johannes Hintersberger (CSU) . Foto: dpa

SCHLÖSSERTAGE eröffnet . Schwangau – Zu Lebzeiten von König Ludwig II.

wurde in Schloss Neuschwanstein kein Thron aufgestellt. Allerdings hatte ein Hofarchitekt des Märchenkönigs einen entworfen und mit Aquarellfarben mit den Maßen 80 Zentimeter mal zwei Meter gezeichnet. Dieses Bild wurde am Freitag zum Anlass der diesjährigen Schlössertage zum Jahr des 150. Jahrestages der Thronbesteigung Ludwigs im Neuschwansteiner Thronsaal temporär aufgestellt.

Der Freistaat Bayern will mindestens fünf Millionen Euro in die Erhaltung von Schloss Neuschwanstein investieren. Das kündigte Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger in Schwangau an. Fünf Millionen Euro werde allein die Sanierung der Prunkräume kosten, sagte er. „Schloss Neuschwanstein ist das Aushängeschild für Bayern und Deutschland in der Welt“, sagte Hintersberger. Mit 1,5 Millionen Besuchern im Jahr sei es das „Zugpferd“ der bayerischen Schlösser, die insgesamt jedes Jahr rund fünf Millionen zählen.

Bei den Schlössertagen sollen bis zum Herbst in sieben Schlössern im Freistaat besondere Aktionen angeboten werden, unter anderem in der Orangerie in Ansbach, auf der Burg Prunn und in der Kaiserburg Nürnberg.  lby

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