Zu Hause Leben im Alter

Freistaat fördert Forschungsprojekt an der  Hochschule Rosenheim mit 3,7 Millionen Euro

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Wie kann digitale Technik pflegebedürftige Menschen im Alltag zu Hause unterstützen? Das erforscht die TH Rosenheim.

"Dein Haus 4.0" – so heißt das Forschungsprojekt an der Technischen Hochschule Rosenheim, das nun mit 3,7 Millionen Euro vom Freistaat gefördert wird. Das Projekt geht der Frage nach, wie pflegebedürftige Menschen mit technischer Unterstützung möglichst lange zu Hause wohnen bleiben können.

Rosenheim – Der Freistaat Bayern fördert das Projekt "Vorbildliches Pflegewohnumfeld für Pflegebedürftige: Dein Haus 4.0" der Technischen Hochschule (TH) Rosenheim mit mehr als 3,7 Millionen Euro. Bayerns Gesundheitsministerin Huml betonte anlässlich der Übergabe des Förderbescheids an TH-Präsident Heinrich Köster am Dienstag in München: "Mein Ziel ist, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange möglichst selbstständig in ihrem vertrauten Wohnumfeld verbleiben können. Wir brauchen technisch-digitale Unterstützung, die von den Pflegenden und den Pflegebedürftigen akzeptiert wird. Deshalb muss die neue Technik praxistauglich sein." Das wolle man mit "Dein Haus 4.0" erreichen.

Bei "DeinHaus 4.0" handelt es sich um eine Projektreihe, mit der intelligente Assistenztechnik für Pflegebedürftige erforscht und erlebbar gemacht werden soll. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Wirksamkeit von technischen Assistenzsystemen zu erproben und die Zufriedenheit der Nutzer zu evaluieren.

Dabei soll beleuchtet werden, wie in der Zukunft ein Smart Home aussehen könnte, das den Bedürfnissen von älteren Menschen, aber auch ihrer Pflege- und Therapiekräfte gerecht wird. Was benötigt eine Person, um mobil zu bleiben? Können telemedizinische Lösungen helfen, die Wirkung von Reha zu sichern? Welche weiteren Hilfs- und Unterstützungsangebote sind sinnvoll? – Diese und weitere Fragen, will das Projekt klären.

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