DREI UNTERFRANKEN MIT UMWELTPREIS AUSGEZEICHNET

Technikpioniere geehrt

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München – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Deutschen Umweltpreis an drei Naturschützer und an zwei Unternehmer aus Unterfranken überreicht.

Inge Sielmann, Kai Frobel und Hubert Weiger erhalten den Preis als Wegbereiter des „Grünen Bandes“, einen bis zu 200 Meter breiten Geländestreifen entlang der früheren innerdeutschen Grenze. Bernhard und Johannes Oswald aus Miltenberg entwickelten besonders effiziente Elektromotoren.

„Es ist eine wichtige Ehrung – mit dem Preis wird herausragende Arbeit gewürdigt“, betonte Steinmeier in seiner Festrede am Sonntag in der Braunschweiger Stadthalle. „Und seine Signale erreichen auch die vielen Tausend Menschen, die sich ehrenamtlich für unsere Umwelt engagieren“, sagte der Bundespräsident. Verliehen wird die mit 500 000 Euro höchstdotierte unabhängige Umweltauszeichnung Europas von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Vater und Sohn Oswald haben sich nach Auffassung der Bundesstiftung Umwelt als Technologie-Trendsetter bewiesen: Ihre Elektromotoren ohne Getriebe hätten die Energieeffizienz und Produktivität von Anlagen wie industriellen Zerkleinerern und Pressen deutlich erhöht.

Mit dem höchst dotierten Umweltpreis Europas zeichnet die Stiftung seit 1993 jedes Jahr Persönlichkeiten aus, die vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen.  lby

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