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Superrechner wird schneller

auf dem Garchinger campus . Garching – Der Hochleistungsrechner auf dem Campus in Garching (Kreis München) wird noch schneller.

Für rund 49 Millionen Euro entstand ein Anbau. Damit wird es möglich, die Rechenleistung von „SuperMUC“ – so heißt der Rechner – mehr als zu verdoppeln. Statt 3,2 Petaflops sind es jetzt 6,8 Petaflops – das sind über sechs Milliarden Rechenschritte pro Sekunde. Flops steht für „Floating Point Operations Per Second“ (Rechenoperationen pro Sekunde), Peta steht für Billiarde. „Mit dem SuperMUC untermauert das Leibniz-Rechenzentrum seine führende Stellung“, sagte Bayerns Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) bei der Einweihung des Rechners gestern. Die Kosten werden zwischen Bund und Land geteilt.

Seit seiner Inbetriebnahme im Juni 2012 stellte SuperMUC eine Reihe von Rechen-Rekorden auf. 2012 war er der schnellste Rechner Europas und der Viertschnellste weltweit. Heute landet er trotz der Erweiterung nicht mehr unter den ersten zehn. Der schnellste Rechner steht derzeit in China. Alle zwei Jahre verdoppelt sich die Leistung von Prozessen. „Rechner vergreisen schneller als andere Lebewesen“, kommentierte das der Chef des Rechenzentrums, Arndt Bode, launig bei der Eröffnung.

Trotzdem ist der Rechner ausgebucht. Er steht künftig Forschern aus 25 Ländern zur Verfügung. Sie können riesige Datenmengen etwa zum Klima oder aus der Genforschung verarbeiten. Das Haunersche Kinderspital nutzt SuperMUC für medizinische Analysen zu Asthma-Erkrankungen von Kindern. Kürzlich half der Rechner, den Stammbaum von Insekten aufzuklären. Derzeit läuft eine ähnliche Analyse des Stammbaums von Vögeln. Auch Unternehmen steht der Rechner zur Nutzung offen – allerdings nur, wenn sie die Ergebnisse auch allgemein zugänglich machen.  ps/lby

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