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Meteorologen und DWD warnen

Unwetter im Anmarsch: Experten fürchten schwere Gewitter und Starkregen in der Region

Schlechtwetterfront im Anmarsch: Auch in der Region können unwetterartige Gewitter auftreten. 
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Schlechtwetterfront im Anmarsch: Auch in der Region können unwetterartige Gewitter auftreten. 
  • Markus Zwigl
    vonMarkus Zwigl
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Nach warmen Tagen mit viel Sonne soll es in Bayern am Wochenende heftig gewittern und regnen. Am Freitag und Samstag drohen dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge regional Unwetter. Gebietsweise erwarten Meteorologen mehrstündigen heftigen Starkregen mit bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter. 

Service:

Update, 19.38 Uhr - Starkregen fordert Todesopfer in deutscher Großstadt

In Stuttgart haben die unwetterartigen Regenfälle an diesem Freitag ein Todesopfer gefordert. So kam ein Arbeiter bei einem Unfall auf einer unterirdischen Baustelle unter einem Tunnel zwischen der Rosensteinkreuzung und der Uferstraße ums Leben. Wie die Polizei aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt unserem Partnerportal merkur.de mitteilte, schwoll der unterirdisch verlaufende Nesenbach am Nachmittag aufgrund des starken Regens an.

Dabei sei ein Gerüst unterspült worden - zwei Arbeiter wurden von den Wassermassen mitgerissen. „Einen Arbeiter konnte die Feuerwehr retten“, erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Stuttgart. Für den anderen Arbeiter kam dagegen jede Hilfe zu spät. Die Bergungsarbeiten würden aktuell noch andauern. Die Rettungskräfte brachten zudem zwei weitere Personen, die offenbar Hilfe leisten wollten, zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. In der Schwabenmetropole hatte es den gesamten Freitag über stark geregnet.

Ein heftiges Gewitter mit Starkregen ist am Freitagnachmittag auch über den Landkreis Aschaffenburg hinweggezogen und hat Keller und Straßen überschwemmt. Wie das Landratsamt mitteilte, war auf der Zufahrtsstraße zu einem Sportzentrum in Mainaschaff ein Hang abgerutscht. „Aufgrund von Verstopfungen durch Unrat konnten die Kanaleinläufe in mehreren Straßen die Wassermassen nicht mehr abführen und mussten gereinigt werden.“ Am Abend arbeiteten die Feuerwehren mehr als 20 Unwettereinsätze ab.

Erstmeldung:

Der DWD warnt ab Freitagmittag speziell in der Westhälfte Bayerns und an den Alpen vor einzelnen schweren Gewittern und lokalen Unwettern mit Starkregen zwischen 25 und 40 l/qm in kurzer Zeit. Im weiteren Verlauf des Wochenendes können solche Ereignisse bayernweit auftreten. Aus örtlich begrenzten Starkregen und Gewittern können lokale Überschwemmungen resultieren.

Des Weiteren wird vor Sturmböen bis 85 Kilometer pro Stunde und Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter gewarnt. Auch extreme Sturzfluten sind nicht auszuschließen, so die Bundesoberbehörde. Die offizielle Warnung gilt aktuell von Freitag (4. Juni) ab 11 Uhr bis Samstag (5. Juni) 0 Uhr.

Die Region könnte am Freitag noch verschont bleiben

Bereits am Freitag soll es nachmittags und abends Schauer und mancherorts kräftige Gewitter geben. Während am Freitag vor allem die Regionen westlich der Linie München-Ingolstadt betroffen sein sollen, könnte die Unwetterfront am Samstag auch über Südostbayern hinweg ziehen.

Das Team von „Der Himmel im Südosten“ warnt deshalb ebenfalls vor sehr hohen Niederschlagsmengen und unwetterartigen Gewittern. „Ein überregionales Hochwasser ist zwar nicht zu erwarten, kleinere Gewässer können aber über die Ufer treten sowie Keller voll laufen“, so die Meinung der Kollegen.

Die bayerischen Meteorologen rechnen am Samstag im gesamten Freistaat mit vielen Gewitterwolken.  Schon am Morgen sollen einzelne Schauer möglich sein, vereinzelt auch starke Gewitter. Die Höchstwerte liegen zwischen 21 und 26 Grad. Am Sonntag soll es in Ostbayern und im Alpenvorland weiterhin gewittrig bleiben.

mz

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