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Beobachtungsflüge in unserem Gebiet

Mehrere zehntausend Quadratmeter Wald und Feld in Bayern abgebrannt: Erhöhte Gefahr auch in Region

Trockenheit in Bayern
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Feuer und Rauch waren schon letzte Woche auf einem Feld zwischen Niedernberg und Großostheim zu sehen.
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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In vielen Teilen Bayerns kämpft die Feuerwehr weiter gegen Brände auf Feldern und im Wald. Die Gefahr bleibt hoch - daran ändern auch ein paar Regentropfen nichts. Deshalb hat auch die Regierung von Oberbayern die Luftbeobachtung in mehreren Landkreisen im nördlichen und östlichen Oberbayern verlängert.

Bayern - Brennende Felder und trockene Wälder halten Bevölkerung und Feuerwehr in vielen Teilen Bayerns in Atem. Regen zwischen sonnigen Tagen bringt nur kurz Entspannung, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag mitteilte.

Auch Mitte der Woche brannten in Franken, Schwaben und der Oberpfalz wieder mehrere zehntausend Quadratmeter Wald und Feld. In der Nacht zum Donnerstag löschten rund 70 Einsatzkräfte zum Beispiel einen Feldbrand bei Augsburg. Bei Regensburg konnte ein Feldbrand rechtzeitig eingedämmt werden, bevor er auf eine angrenzende Starkstromanlage übergriff. Etwa 200 Quadratmeter Waldgebiet standen am Donnerstag bei Bamberg in Flammen. Die Brandursache ist noch unklar.

Für die kommenden Tage rechnet der DWD wieder mit hohen Temperaturen. Freitag scheint in vielen Teilen von Bayern den ganzen Tag die Sonne. „Wir hatten eine lange Periode, in der die Witterung sehr trocken war“, so ein Sprecher. „Auch nach einer Regenfront trocknet an so einem Strahlungstag dann wieder viel ab.“ Ab Freitag warne der Wetterdienst für den Großteil wieder vor hoher Waldbrandgefahr.

Beobachtungsflüge in Teilen Oberbayerns verlängert

All das veranlasst die Regierung von Oberbayern die Luftbeobachtung in mehreren Landkreisen im nördlichen und östlichen Oberbayern zu verlängern. Für Freitag (22. Juli) sind entsprechende Beobachtungsflüge in den Landkreisen Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen a.d. Ilm, Dachau, Freising, Erding, Ebersberg, Mühldorf a.Inn, Altötting, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land angeordnet.

Dies geschieht in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen a.d. Ilm, das insoweit für ganz Oberbayern zuständig ist. Die Flieger starten von den Stützpunkten Eichstätt, Pfaffenhofen a.d. Ilm, Erding und Mühldorf a.Inn und erreichen von dort aus gefährdete Wälder in den betroffenen Gebieten. Die Beobachtungsflüge finden jeweils am Nachmittag statt. Für die übrigen Landkreise in Oberbayern besteht zum jetzigen Zeitpunkt vorerst keine weitere Anordnung zur Luftbeobachtung.

Aufgrund zunehmender Trockenheit weist der allgemeine Waldbrandgefahren-Index für weite Teile Oberbayerns aktuell eine hohe Waldbrandgefahr aus. Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

Die Regierung von Oberbayern bittet dringend darum, im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon:

  • kein Feuer oder offenes Licht anzuzünden oder zu betreiben,
  • keine offenen Feuerstätten zu errichten oder zu betreiben,

    keine Bodendecken abzubrennen und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise abzusengen,

    keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen und nicht zu rauchen.

Dies gilt übrigens auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind.

Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Flugbereitschaft Oberbayern der Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die ausgebildeten amtlichen Luftbeobachter sind in der Regel Bedienstete der Katastrophenschutzbehörden oder Forstbehörden vor Ort.

mz/Regierung von Oberbayern

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