Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Stromerzeugung aus Biogas stagniert

Die deutsche Biogasbranche beklagt Investitionshemmnisse und Stagnation. Vergangenes Jahr sei nicht mehr Biogasstrom ins Netz eingespeist worden, und für 2021 erwarte man sogar einen leichten Rückgang, erklärte der Fachverband Biogas am Donnerstag in Freising. Auch der Bau neuer Anlagen stagniere, sagte Verbandspräsident Horst Seide.

Freising - Bis Ende des Jahres erwartet der Verband zwar einen geringen Zuwachs um 60 Anlagen auf insgesamt 9692 Anlagen in Deutschland. Dabei gehe es jedoch vor allem um Gülle-Kleinanlagen, so dass es in Summe wenig bis gar keinen Zuwachs bedeute.

Einen deutlichen Zubau gibt es allerdings bei der Flexibilität. Dabei können die Anlagen mit gespeichertem Gas kurzfristig ihre Stromerzeugung hochfahren und so Bedarfsspitzen decken. Dies rechne sich derzeit im engen Strommarkt, sagte Seide. Biogas trage damit dazu bei, die Preise zu stabilisieren. Auch hier werde die Branche derzeit noch von rechtlicher Unsicherheit gebremst. Seide hofft hier aber in Kürze auf Klarheit.

Der Verband rechnet für das laufende Jahr mit einer Brutto-Stromproduktion von 33,2 Terawattstunden aus Biogas. Damit ließen sich theoretisch 9,5 Millionen Haushalte versorgen. Die Branche hat in Deutschland rund 46 000 Arbeitsplätze. Die meisten Anlagen stehen in Bayern und Niedersachsen. dpa

Mehr zum Thema

Kommentare