FILZENEXPRESS-BAHNSTRECKE WIRD ELEKTRIFIZIERT

Strom bis Wasserburg

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Ebersberg/Wasserburg – Die Filzenexpress-Strecke zwischen Ebersberg und Wasserburg soll elektrifiziert werden.

Bayerns Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) und Christian Kubasch, zuständig für Infrastruktur bei der Südostbayernbahn (SOB), unterzeichneten am Freitag einen Vertrag, der die Finanzierung für den Ausbau festlegt. Eine Machbarkeitsstudie hatte ergeben, dass das Projekt 22 Millionen Euro kosten wird – dabei sollen auch Bahnsteighöhen und -längen korrigiert werden. Finanziert wird die Planung, die etwas mehr als eine Million kostet, je zur Hälfte vom Freistaat und der SOB. Der Ausbau selber wird vom Bund bezahlt. „Spätestens 2026, mit Inbetriebnahme der zweiten Stammstrecke in München, sollen die ersten durchgängigen elektrischen Züge und Regional-S-Bahnen von München nach Wasserburg verkehren“, versichert das bayerische Verkehrsministerium.

Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß nannte den Vertrag einen „Meilenstein“, der Fahrgastverband Pro Bahn wies daraufhin, dass der Filzenexpress in den 1980er-Jahren noch von der Stilllegung bedroht gewesen sei. Dagegen habe man sich erfolgreich gewehrt.  mm

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