Mann rutscht in Kühlraum in Stephanskirchen aus und bleibt verletzt liegen – Kollege rettet ihn

Notarzt
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Nur durch die Aufmerksamkeit eines Mitarbeiters konnte am Freitag ein Rosenheimer aus einer gefährlichen Lage befreit werden. 

Pressemitteilung der Rosenheimer Polizei

Stephanskirchen, 21.08.2020, 15.00 Uhr 

Ein 62-jähriger Arbeiter aus Rosenheim ging gegen 15.00 Uhr in das Kühllager eines lebensmittelverarbeitenden Betriebes in Stephanskirchen. Im Lager herrschen Temperaturen von rund 4 Grad. Der Rosenheimer wollte dort noch Paletten um stapeln. Gegen 15.30 Uhr stellte ein Mitarbeiter der Firma, ein 50-jähriger Rosenheimer, fest, dass das Auto des 62-Jährigen noch auf dem Firmenparkplatz steht, obwohl er eigentlich schon Arbeitsende gehabt hätte. Der 50-Jährige verhielt sich vorbildlich und begann sofort mit der Suche nach seinem Mitarbeiter. 

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Gegen 15.50 Uhr konnte er ihn schließlich liegend am Fliesenboden des Kühlraumes in einer völlig hilflosen Lage auffinden. Sofort wurden die Rettungskräfte alarmiert und versorgten den stark unterkühlten und verletzten Mann. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Klinikum Rosenheim zur weiteren ärztlichen Versorgung gebracht, Lebensgefahr besteht nach medizinischen Erkenntnissen nicht.

 Der Mann gab an, dass er beim Umräumen der Paletten versehentlich ausgerutscht sein und nicht mehr selbst aufstehen konnte, er musste am Fliesenboden liegend in seiner hilflosen Lage ausharren. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von keinem Fremdverschulden auszugehen.

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