„Stellt euch vor, neulich habe ich ein kleines Fischlein erwischt.“ Das quakte meine Entenfreundin Klara.

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„Stellt euch vor, neulich habe ich ein kleines Fischlein erwischt.“ Das quakte meine Entenfreundin Klara.

„Das war fein. Vielleicht schnappe ich mir heute gleich noch eins.“ Waldkauz Ulrich lachte. „Dann hoffen wir mal, dass es kein Großes Hasenmaul an den See verschlägt“, krächzte er. „Seit wann fressen Hasen Fische?“, quakte Klara. „Das Große Hasenmaul ist eine Fledermausart“, krächzte Ulrich. Diese Tiere leben in Amerika, von Mexiko bis hinunter nach Argentinien. Und obwohl die meisten Fledermäuse Insekten fressen, manche auch Nektar und Früchte, gibt es eben auch einige größere Arten, die sich Frösche, kleine Vögel und Nagetiere schmecken lassen. „Das Große Hasenmaul frisst sogar Fische“, krächzte Ulrich. An so einen zu kommen, ist für eine Fledermaus nicht so einfach. Denn die jagen ihre Beute, indem sie – unhörbar für Menschen – Töne im Ultraschallbereich ausstoßen. Treffen diese Schallwellen auf ein Beutetier, werden sie zurückgeworfen. So weiß die Fledermaus, wann sie zuschnappen kann. Nur: Im Wasser klappt das nicht. Darum schnappt das Große Hasenmaul zu, wenn Fische an der Oberfläche treiben oder diese kurz berühren. Sie orten dann Spritzer und kleine Wellen – und wissen so: Da muss ein Fisch sein. Eure Paula

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