Stellt euch vor, neulich ist Aal Albert mal wieder im See aufgetaucht.

Stellt euch vor, neulich ist Aal Albert mal wieder im See aufgetaucht.

„Ich habe euch am Ufer entdeckt und dachte, ich schwimm mal vorbei“, blubberte er. „Quak mal, du bist doch viel in der Welt rumgekommen“, schnatterte meine Entenfreundin Klara. „Warst du schon mal am Meer?“ Albert war fast empört. „Natürlich, ich bin sogar im Meer aus dem Fischei geschlüpft!“, blubberte er. „Wir Aale werden in der Sargassosee geboren. Die liegt im Atlantischen Ozean.“ Wegen ihrer Form nennt man sie Weidenblattlarven, sobald sie aus dem Fischei geschlüpft sind. Die Larven erreichen nach etwa drei Jahren die europäischen Küsten. Der Golfstrom, eine Meeresströmung, treibt sie an. Auf dem Weg entwickeln sie sich weiter, werden zu etwa sieben Zentimeter langen Glasaalen. „Ich erinnere mich noch gut, wie wir damals in großen Schwärmen die Flüsse hochgeschwommen sind.“ Kommen sie nicht weiter, kriechen die Jungaale zur Not auch mal ein Stück über feuchtes Land, von einem Gewässer zum anderen. Sind sie an einem Ort angekommen, der ihnen gefällt, bleiben sie dort viele Jahre, bis sie ausgewachsen sind. Am Ende ihres Lebens schwimmen sie rund 5000 Kilometer zurück, um in der Sargassosee ihre Eier abzulegen. Eure Paula

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