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Aussichten für die Region „einfach nur brutal“

Starke Unwetter im Anmarsch? Alarmstufe Rot beim Wetterkollektiv „Himmel im Südosten“

Unwetter Symbolbild
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Das Unwetterkollektiv „Der Himmel im Südosten“ (DeHiSO) ist bereits seit Tagen in Alarmbereitschaft. (Symbolbild)
  • Benjamin Schneider
    VonBenjamin Schneider
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Eine breite Unwetterfront zieht in Westdeutschland auf und erreicht am Montag Südostbayern. Das Unwetterkollektiv „Der Himmel im Südosten“ rechnet bei der Betrachtung der Wetterkarten mit dem Schlimmsten.

Südostbayern - Während die hohen Herren der G7-Staaten gemütlich in Schloss Elmau in Garmisch-Partenkirchen dinieren und mal wieder darüber rätseln, was gegen den Klimawandel getan werden kann, erreicht eine massive Unwetterfront Süddeutschland. Geht der Unwetter-Albtraum von 2021 diesen Sommer weiter?

Bereits am Freitag hat ein heftiges Unwetter für Chaos in der Region gesorgt. Bei Tittmoning war ein seltenes Wetterphänomen zu beobachten, eine sogenannte HP-Superzelle. Bei Rohrdorf knickten Bäume wie Streichhölzer um. War das nur ein Vorgeschmack auf das, was die Region noch erwartet?

DWD warnt bereits für Baden-Württemberg

Der DWD warnt für Baden-Württemberg bereits am Sonntag großflächig vor schwerem Gewitter, starken Sturmböen und Hagel. „Allmählich strömt Luft subtropischen Ursprungs nach Bayern. Vorerst bleibt ihre Schichtung weitgehend stabil. Am Montag kommt es von Südwesten her großräumig zu heftiger Konvektion“, heißt es auf der Seite des DWD.

Eine breite Unwetterfront schlägt heute Abend in Südwestdeutschland auf.

Alarmstufe Rot bei „Der Himmel im Südosten“

Das Unwetterkollektiv „Der Himmel im Südosten“ (DeHiSO) erwartet heftige Unwetter. Schorsch Nieder von DeHiSO gegenüber rosenheim24.de: „Seit nunmehr zwei Tagen sind wir in Alarmbereitschaft. Denn spätestens seit da war klar: der Montag könnte heftig werden. Seitdem sehen wir uns im Team alle Läufe der gängigen Modelle an und analysieren sie.“

Die Wetter-Nerds rechnen mit dem Schlimmsten!

„Das sind ja echte Weltuntergangskarten“

„Am Freitag dachten wir uns noch: das sind ja echte Weltuntergangskarten! Wenn das wirklich so kommen würde, dann ist Land unter, dann liegen ganze Wälder flach und Felder und Gärten werden von Hagel geschreddert.“ erklärt Schorsch Nieder.

Seit Tagen beobachtet das Wetterkollektiv nun die Lage und informiert auf Facebook. Leider hat sich nichts geändert. „Mal wurde der ganze Komplex bisserl eher, mal ein bisserl später gerechnet… aber an der Intensität hat sich wenig geändert“, so Nieder.

Seit Sonntagmorgen herrscht Alarmstufe Rot am „Himmel im Südosten“. Die Aussichten seien - nach den Berechnungen von Sonntagmorgen - „einfach nur brutal“ für die Region südlich der Donau.

Noch keine offizielle Unwetterwarnung

Aber Schorsch Nieder stellt klar: „Das hier ist jetzt noch keine offizielle Vorwarnung, eine solche wird aber sicherlich im Laufe des heutigen Abends noch folgen. Seid gespannt, wie wir was die nächsten Läufe bringen. Wir halten Euch auf dem Laufenden!“

Es bleibt abzuwarten, was der Wochenanfang für die Region Südostbayern bringt.

bcs/DeHiSO

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