In der Stadt ist es manchmal richtig gruselig: Wenn ich dorthin fliege, komme ich oft an einem Imbisswagen vorbei.

In der Stadt ist es manchmal richtig gruselig: Wenn ich dorthin fliege, komme ich oft an einem Imbisswagen vorbei.

Durch ein Fenster im Ofen kann man von draußen sehen, wie sich die Hühnchen auf Spießen drehen. „Mir dreht sich bei diesem Anblick der Magen um“, quakte ich. Waldkauz Ulrich hob die Flügel. „So ähnlich wäre es vor ein paar Tagen auch einem Verwandten von mir beinahe ergangen“, krächzte er. Er erzählte uns von einem Kauz, der in Karlsruhe durch den Schornstein eines Hauses bis hinunter in den Kamin gestürzt war. „Zum Glück war der Ofen gerade aus“, krächzte Ulrich. „Sonst wäre es mit dem Kauz vorbei gewesen.“ Die Bewohner entdeckten den Vogel später – und waren bestimmt ebenso verdattert, als sie ihn hinter der Scheibe des Kamins im Wohnzimmer sahen. Er konnte befreit werden. Doch war der Kauz wirklich nur unvorsichtig gewesen? Waschbär Waldemar glaubte, er wollte es vielleicht dem Weihnachtsmann gleichtun: In manchen Ländern erzählt man sich, er bringe die Geschenke durch den Kamin. Meine Entenfreundin Klara hatte eine andere Idee. „Ich glaube, der Kauz wollte sich einfach die Federn schwarz färben“, quakte sie. Was wirklich dahinter steckt, werden wir aber wohl nie erfahren! Eure Paula

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