Spinne Ursula hat ein Traumhaus am See bezogen: ein Steinhaufen.

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Spinne Ursula hat ein Traumhaus am See bezogen: ein Steinhaufen.

In den Löchern dazwischen kann sich Ursula gut verstecken. „Das ist wichtig für uns“, erklärte sie. „Wir wollen schließlich nicht gefressen werden.“ Andere Spinnen sind Meister der Tarnung – wie die Ameisenspringspinne. Wie der Name verrät, sieht sie einer Ameise recht ähnlich: Sie hat einen schmalen, länglichen Hinterleib mit eingeschnürter Taille. Auch die orangebraune Farbe und die Größe kommt der von Ameisen nahe. Weil sie acht Beine haben, Ameisen aber nur sechs, hebt die Spinne beim Laufen zwei Beine: Die ähneln dann den Fühlern einer Ameise. „Ist das nicht spinnenschlau?“, fragte Ursula. Heuer wurde die Ameisenspringspinne sogar zur Spinne des Jahres gekürt. „Was hat die Spinne davon, Ameise zu spielen?“, quakte Agnes. „Viele Tiere, die gern Spinnen verschlingen, vertilgen keine Ameisen“, erklärte Ursula. „Die sind ihnen oft zu aggressiv.“ Übrigens: Eine Ameisenspringspinne baut kein Netz. „Sie schleicht sich an, ein Sprung – schon zappelt die Mücke in ihren Kieferklauen.“ Eure Paula

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