BUNDESKRIMINALAMT HÄLT ANGRIFF AUF BAHN FÜR DENKBAR

Sorge vor Anschlägen

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München – Das Bundeskriminalamt (BKA) hält islamistische Anschläge auf den Bahnverkehr für denkbar.

„Anschläge auf den Zugverkehr durch Sabotage der Eisenbahnschienen scheinen in den Gedankenspielen dschihadistischer Gruppierungen einen immer größeren Platz einzunehmen“, sagte ein BKA-Sprecher den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Dschihadistengruppe Al-Kaida rufe demnach zu Anschlägen auf den Schienenverkehr auf. Zudem sei in einem der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) nahestehendem Internetforum im Juli diskutiert worden, Züge in Europa insbesondere auf geraden Strecken außerhalb von Ortschaften zum Entgleisen zu bringen. Dabei sei das schwere Zugunglück von Bad Aibling im Jahr 2016 als „erstrebenswertes Ziel“ angeführt worden. Der BKA-Sprecher betonte, dass der Behörde keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge in Deutschland vorlägen. Sie seien jedoch „denkbar“. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) drängt auf eine Stärkung der Bundespolizei. weg

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