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Sonne da, Bewusstsein weg?

Jetzt wollen alle raus! Erste Sonnenstrahlen sorgen für teils chaotische Zustände in München

Hunderte von Menschen verbringen den sonnigen Frühlingstag mit warmen Temperaturen auf der großen Wiese nahe dem Monopteros im Englischen Garten.
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Hunderte von Menschen verbringen den sonnigen Frühlingstag mit warmen Temperaturen auf der großen Wiese nahe dem Monopteros im Englischen Garten.
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Nach Monaten mit Schnee und Eis war die Freude über die ersten wirklich warmen Sommerstrahlen des Jahres natürlich groß. Während draußen die ersten Narzissen und Korkusse zum Blühen begannen, hielt es auch die Menschen nicht mehr in ihren Wohnungen. Dies führte zu überfüllten Parks. Die geltenden Corona-Regeln gerieten in Vergessenheit.

München - Über 20 Grad zeigte am Mittwochnachmittag (31. März) das Thermometer in München an. Kein Wunder, dass Menschen das Freie suchten. Allerdings führte das zu teilweise chaotischen Zuständen. Im Englischen Garten wurde gechillt, gespielt und sich vergnügt. Zwischen den Hunderten Menschen sah man immer wieder Polizeistreifen oder sogar Busse.

Die Beamten versuchten ihr Bestes und wiesen die Besucher immer wieder daraufhin, den Corona-Abstand einzuhalten - mit mäßigem Erfolg. Die Menschenansammlung aufzulösen, war scheinbar keine Option. Im Winter wurde der Nymphenburger Kanal in München noch von der Polizei geräumt. Im Vergleich zum Mittwoch wirken die Bilder von damals jedoch harmlos.

Ähnliche Szenen in Berlin und Hamburg

Aber nicht nur in München strömten die Menschen nach draußen und auf die öffentlichen Plätze. Der Park am Gleisdreieck in Berlin war zum Beispiel bis in den späten Abend gut besucht. Bereits am Dienstag musste die Berliner Polizei das Tempelhofer Feld räumen. Dort weigerten sich 350 Menschen den Platz zu verlassen.

Polizeiwagen stehen bei warmen Temperaturen am Abend im vollen Park am Gleisdreieck.

Und auch in Hamburg musste die Polizei hart durchgreifen. Im Stadtteil Harvestehude hatten sich bis zu 500 Menschen versammelt. Auf der großen Alsterwiese feierten zahlreiche Jugendliche eine Party. FDP-Politiker Jonas Bayer kommentierte die Szenen gegenüber bild.de mit den Worten: „Solche Bilder machen fassungslos. Diese Jugendlichen werden Ostern ihre Eltern und Großeltern treffen, gerade dann ist Vorsicht geboten. Solche Ansammlungen, zudem ohne Masken, dürfen nicht stattfinden, damit wir es endlich aus dem Lockdown schaffen.“

Inzidenz über 100: Notbremse für München rückt näher

Zurück nach München: Dort rücken jetzt schärfere Corona-Bestimmungen immer näher. Bereits den zweiten Tag in Folge wurde am Donnerstag der kritische Wert von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche überschritten. Er lag nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am frühen Morgen (Stand 03.08 Uhr) bei 102,7 - und stieg damit gegenüber dem Vortag (100,2) erneut leicht an.

Wenn die Inzidenz auch am Freitag über 100 liegt, greift in der Folge nach einem zeitlichen Puffer die Corona-Notbremse. Diese sieht unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr vor. Museen und viele Geschäfte müssten dann wieder schließen.

mz

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