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Wo es wann am schlimmsten wird

Ferienstart in fünf Bundesländern: ADAC warnt vor Mega-Stau am Wochenende

Ferienstau auf der Autobahn
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Autos stauen sich auf der A7 in Richtung Süden.
  • Martina Hunger
    VonMartina Hunger
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In fünf Bundesländern starten am Freitag (15. Juli) die Sommerferien. Aber in Richtung Meer oder in den Süden sind jetzt auch viele unterwegs, die sich nicht an Ferientermine halten müssen. Wann es wo am Wochenende am schlimmsten wird, weiß der ADAC:

Landkreis – Autoreisende brauchen am kommenden Wochenende besonders viel Geduld. Die Kolonnen werden sich auf den Urlauberautobahnen abschnitts- und zeitweise nur im Schritttempo fortbewegen. Mit dem Ferienbeginn in Bremen, Niedersachsen, SachsenSachsen-Anhalt und Thüringen sind inzwischen in neun Bundesländern die Schulen geschlossen. Aus Hamburg, Berlin, Brandenburg und der Mitte der Niederlande rollt jetzt die zweite Reisewelle. Auch der Norden der Niederlande hat schulfrei.

In Richtung Meer oder in den Süden sind jetzt auch viele unterwegs, die sich nicht an Ferientermine halten müssen. Extrem groß ist die Staugefahr auch auf den Zufahrtsstraßen in die Mittelgebirge, die Naherholungsgebiete und Seenlandschaften. Da die Ersten bereits wieder auf dem Nachhauseweg sind, wird es auch auf den Autobahnen in Richtung Norden nicht überall störungsfrei laufen.

Wann der Stau am schlimmsten sein wird

Die Spitzenzeiten sind Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag. Wer flexibel ist, sollte über ruhigere Alternativrouten oder auf einen anderen Reisetag, zum Beispiel Montag oder Dienstag, ausweichen.

Insgesamt dürfte dieser Reisesommer wieder so staureich werden wie vor Beginn der Corona-Pandemie. Heimat- und Campingurlaub sind seit Jahren sehr beliebt, was sich auf den Fernstraßen und Zufahrtsstraßen in die Berge und an die Seen deutlich bemerkbar macht. Auch Autoreisen ins benachbarte Ausland sind dank weggefallener Corona-Beschränkungen wieder problemlos möglich. Etwas Erleichterung verspricht das zusätzliche Lkw-Ferienfahrverbot, das bis Ende August immer samstags von 7 bis 20 Uhr gilt.

Autobahnen mit besonders großer Staugefahr:

  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • Großräume Hamburg und Berlin
  • A1 Bremen – Lübeck
  • A3 Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Kirchheimer Dreieck – Bad Hersfeld – Erfurt – Dresden
  • A5 Karlsruhe – Basel
  • A6 Nürnberg – Heilbronn
  • A7 Hamburg – Flensburg
  • A7 Hamburg – Hannover und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutt
  • A8 Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A11 Berlin – Dreieck Uckermark
  • A19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A24 Hamburg – Berlin
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A72 Leipzig – Chemnitz – Hof
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Autobahnring München

Warnung vor Blow-ups

Die Zahl der Autobahnbaustellen in Deutschland liegt aktuell bei 953 und damit weiterhin auf sehr hohem Niveau. Rund um die Baustellen ist bei hohem Verkehrsaufkommen mit Zeitverlusten zu rechnen. Eine kleine Erleichterung: Tagesbaustellen dürfte es während der Ferien weniger geben.

Sollte die große Hitze in Deutschland anhalten, steigt auch die Gefahr von Blow-ups. In den vergangenen Wochen gab es Tempolimits und Sperren von Fahrstreifen unter anderem auf der A2 Dortmund – Oberhausen, A9 Berlin – Halle/Leipzig und der A13 Schönefelder Kreuz – Dresden.

Aktiv oder angekündigt sind derzeit unter anderem folgende Autobahnsperrungen:

  • A45 Gießen Richtung Hagen zwischen Lüdenscheid und Lüdenscheid-Nord bis auf Weiteres
  • A45 Hagen Richtung Gießen zwischen Lüdenscheid-Nord und Talbrücke Schlittenbach bis auf Weiteres
  • A61 Koblenz Richtung Mönchengladbach zwischen Dreieck Erfttal und Gymnich sowie zwischen Türnich und Bergheim bis Samstag, 29. Oktober
  • A66 Wiesbaden – Frankfurt in beiden Richtungen zwischen Wiesbaden-Biebrich und Wiesbaden-Mainzer Straße bis 8. Oktober
  • A559 Köln-Porz in Richtung Köln-Gremberg zwischen Dreieck Porz und Köln-Gremberg von Freitag, 15. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 18. Juli, 5 Uhr
  • A864 Bad Dürrheim Richtung Donaueschingen zwischen Dreieck Bad Dürrheim und Donaueschingen bis 17. Oktober

Die Lage an den Grenzen

An den Grenzen der europäischen Nachbarländer sollten Wartezeiten von rund 60 Minuten eingeplant werden, für Fahrten nach Slowenien und Kroatien, Griechenland und in die Türkei deutlich mehr. Bei der Einreise nach Deutschland sind die drei Autobahngrenzübergänge Suben (A3 Linz – Passau), Walserberg (A8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein – Rosenheim) besonders staugefährdet.

Die Stauprognose fürs Ausland

Die Urlauberlawine wälzt sich auch durch das Ausland. Zu den Problemstrecken zählen Tauern-, Fernpass-, Arlberg-, Rheintal-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen* und kroatischen* Küsten. Auch der Urlauberverkehr in Richtung Nordeuropa wird beträchtlich sein.

Besonderheit Österreich: Entlang von Inntal-, Brenner- und Tauernautobahn ist wegen der Sperre von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Ein Hinweis für Urlauber und Urlauberinnen mit Ziel Holland/Niederlande: Wer mit dem Auto in die Niederlande fährt, sollte derzeit längere Fahrzeiten einkalkulieren. Bauern blockierten in den letzten Wochen immer wieder wichtige Straßen des Landes. Unter anderem waren und sind Autobahnen, Auffahrten und Landstraßen, die Zufahrt zum Flughafen Amsterdam-Schiphol sowie einige Grenzübergänge nach Niedersachsen (in der Provinz Groningen im Norden) blockiert. Teilweise bilden sich kilometerlange Staus.

mh/ADAC

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