Im Sommer, wenn das Wetter passt, bleiben die Zweibeiner abends gern lang am See.

Im Sommer, wenn das Wetter passt, bleiben die Zweibeiner abends gern lang am See.

Wir Enten schauten neulich ein paar Kindern aus dem Dorf zu, die noch am Ufer hockten, als sich viele andere Badegäste längst auf den Heimweg gemacht hatten. Plötzlich bemerkte ich ganz in ihrer Nähe einen Mückenschwarm. „Die Armen!“, quakte ich. „Die werden bestimmt gleich flüchten. Da ist ja eine ganze Mückentruppe im Anflug.“ Auch meine Entenfreundin Agnes hatte den Schwarm entdeckt – und winkte mit dem Flügel ab. „Kann schon sein, dass die Kinder gleich flüchten“, quakte sie. „Dabei können sie sich das getrost sparen.“ Ich wunderte mich. „Warum das denn?“, fragte ich. Denn ich wusste, dass Zweibeiner rote, juckende Quaddeln auf der Haut bekommen, wenn sie von einer Mücke gestochen werden. Die meisten können die Plagegeister daher nicht ausstehen. „Von denen hier haben sie nichts zu befürchten“, quakte Agnes. „Tanzen Mücken im Schwarm durch die Luft, kannst du sicher sein, dass es sich um Männchen handelt – und die stechen nicht, sondern futtern nur Pflanzensäfte und Nektar.“ Auch die Mückendamen wollen die Zweibeiner nicht ärgern, sondern nur etwas Blut saugen – als Futter für die Mückeneier. Eure Paula

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