Sich mächtig aufzuplustern kann eine gute Sache sein – dann nämlich, wenn es richtig kalt ist.

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Sich mächtig aufzuplustern kann eine gute Sache sein – dann nämlich, wenn es richtig kalt ist. So wie neulich.

Da war rings um mein Nest alles gefroren. Damit mir nicht kalt wird, habe ich erst mal meine Federn geputzt. Damit sich meine Daunen schön aufplustern. So entsteht ein Luftpolster zwischen den flauschigen, kleinen Federchen, das mich schön warm hält. Andere Tiere, die bei uns am See leben, schützen sich mit einem dichten Winterfell. Fuchs und Eichhörnchen sehen damit sogar viel hübscher aus, finde ich. Im Sommer haben sie ein so dünnes Fell, dass man die Haut durchschimmern sieht. „Das ist aber auch nötig“, hat mir mal ein Fuchs erklärt. Sonst wäre es ihm im Sommer zu warm. Er könne nicht schwitzen so wie die Zweibeiner. Sich abzukühlen gehe nur, indem er wie ein Hund hechelt. „Aber wusstest du, dass einer meiner Verwandten das wärmste Fell der Welt hat?“, knurrte der Fuchs. „Der Polarfuchs, auch Eisfuchs genannt.“ Da, wo er lebt ist es eisig kalt: in Alaska, Kanada, auf den Inseln Grönland und Island sowie im nördlichen Russland. Der Polarfuchs hat aber nicht nur ein dichtes Fell. Damit er möglichst wenig Wärme verliert, hat er zudem winzige Ohren. Im Gegensatz zum Wüstenfuchs, der besonders große Ohren hat, um sich abzukühlen. Weil es nachts in der Wüste ziemlich kalt werden kann, hat er aber auch ein langes weiches Fell. Eure Paula

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