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LKW verliert über 42 Kilometer der A8 Eisen(III)chlorid – Autobahn komplett gesperrt

Ein Lastwagenfahrer hat am Abend des 7. Septembers im wahrsten Sinne eine Spur der Verwüstung hinter sich hergezogen: Er transportiere Gefahrengut und bemerkte nicht, dass sich die chemische Flüssigkeit aus seinem Tank über die Autobahn ergoss. Ein Großeinsatz folgte.

Pressemeldung der Verkehrspolizei Rosenheim 

Tanksattelzug verliert auf der A8 größere Mengen an Gefahrengut

Weyarn - Am Montag, den 07.09.2020, gegen 19:25 Uhr, wurde der Verkehrspolizei Rosenheim ein Tanksattelzug mitgeteilt, der größere Mengen an unbekannter Flüssigkeit aus seinem Tank verlor. Dieses Tankfahrzeug konnte durch eine Polizeistreife angehalten werden. Der 58-jährige Kraftfahrer aus Österreich slowenischer Abstammung bemerkte bei der Fahrt selbst nichts. Im weiteren Klärungsverlauf stellte sich heraus, dass die Autobahn A8 auf insgesamt ca. 42 Kilometern verschmutzt wurde.

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Chemische Flüssigkeit kann Atemwege schädigen

Der Tankzug war mit ca. 25.500 kg Eisen(III)chlorid beladen. Dieser Stoff kann die Haut, Augen und Atemwege schädigen. Zudem kann es Metalle angreifen. Wie viel Flüssigkeit genau ausgetreten war, kann bislang abschließend nicht gesagt werden. Eine Überprüfung durch den angeforderten Gefahrguttrupp der Verkehrspolizei Rosenheim und der Feuerwehren ergab, dass eine nicht unerhebliche Menge aus einem Ventil der Druckleitung ausgetreten ist. Die Ermittlung der Ursache dauert an.

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Das Gefahrgut sickerte unter anderem auf dem Parkplatz in verschiedene Kanäle, sowie ein Auffangbecken. Das Wasserwirtschaftsamt wurde aus diesem Grund verständigt. Zudem waren zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren sowie als Fachberater die Werksfeuerwehr Gendorf vor Ort. Der Parkplatz musste zudem komplett geräumt werden. Der rechte Fahrstreifen der Autobahn A 8 wurde auf einer Länge von ca. 42 Kilometern bis in die Morgenstunden gesperrt.

Arbeiten bis in die Morgenstunden

Die Autobahnmeistereien Holzkirchen, sowie Rosenheim mussten eine Firma für die Reinigungsmaßnahmen beauftragen. Bislang meldete sich ein Geschädigter aus Schleife in Sachsen, der sich mit seinem Sattelzug, parkend auf dem Parkplatz befand. Verletzt wurde aber bislang niemand. Gegen den Fahrer des Tankzuges wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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