„Wo seid ihr denn alle?“, brummte Waschbär Waldemar am Morgen.

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„Wo seid ihr denn alle?“, brummte Waschbär Waldemar am Morgen.

Unser Freund hatte sich gewundert, dass er keine von uns Enten beim Morgenbad traf. Darum machte er sich auf die Suche – und fand Klara, Agnes und mich selig schlummernd in unseren Nestern. Bis eben zumindest: Der Waschbär hatte uns aus dem Schlaf gerissen. „Waldemar, warum bist du um die Zeit schon auf den Pfoten?“, quakte Klara und rieb sich mit den Flügeln den Schlaf aus den Augen. „Warum ist es mitten in der Nacht so fürchterlich hell?“, schimpfte Agnes. Tatsächlich war die Nacht aber lange vorbei. Wir Enten waren einfach viel später dran als sonst. Am Unsinnigen Donnerstag haben wir nämlich am Ufer getanzt, bis wir nicht mehr konnten und hundemüde in unsere Nester fielen. Da war es tiefe Nacht. Müde wankten wir drei schließlich doch zum See – und ich kann euch quaken: Selten haben wir unser morgendliches Bad so dringend gebraucht wie heute. Ich hatte euch ja gequakt, dass wir Klaras Federn ein wenig einfärben wollten – sie wollte doch als Papagei feiern. Am Ende waren wir alle kunterbunt. Doch die Farbe war heute längst eingetrocknet. Wir mussten daher unsere Federn erst einweichen und dann kräftig mit den Schnäbeln schrubben. Eure Paula

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