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Seehofer: Union hätte auch mit Söder Wahl nicht gewonnen

Kanzlerkandidaten der Union
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Armin Laschet (l, CDU), ehemaliger Kanzlerkandidat und Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Die Union hätte nach Einschätzung des ehemaligen CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer auch mit seinem Parteifreund Markus Söder als Kanzlerkandidat die Bundestagswahl verloren. „Ich halte die These, wenn Markus Söder Kanzlerkandidat gewesen wäre, dann wäre alles besser gelaufen, für nicht nachvollziehbar“, sagte Seehofer am Mittwoch dem Fernsehsender Bild über seinen Nachfolger auf dem CSU-Vorsitz.

Berlin - Hauptursache für die Wahlniederlage sei eine Vernachlässigung der Sozialpolitik bei der Union gewesen. „Wenn wir 1,4 Millionen Wähler an die SPD verlieren - wie ich glaube, aus sozialpolitischen Gründen: Rente, Miete, Familie - dann haben wir dieses Feld unzureichend bearbeitet.“

Söder wäre als Kanzlerkandidat ebenso „entblättert und durchleuchtet“ worden wie Armin Laschet (CDU) oder auch Annalena Baerbock (Grüne), meinte Seehofer, der als Bundesinnenminister noch geschäftsführend im Amt ist. Und: „Wir haben gemeinsam einen verkorksten Wahlkampf geführt. Das kann man nicht bestreiten.“

Söder, der Laschet im Ringen um die Kanzlerkandidatur trotz besserer Umfragewerte unterlegen war, hatte im Wahlkampf teils gegen diesen gestichelt und nach der verlorenen Wahl gesagt: „Am Ende wollten die Deutschen einen anderen Kanzlerkandidaten als den, den CDU und CSU aufgestellt haben.“ dpa

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