Schweine sind weder dumm noch dreckig: Meine Entenfreundin Agnes wird nicht müde, das zu schnattern.

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Schweine sind weder dumm noch dreckig: Meine Entenfreundin Agnes wird nicht müde, das zu schnattern.

Gestern quakte sie uns von den besonders schlauen Visayas-Pustelschweinen. Sie leben im tropischen Regenwald, auf einer Inselgruppe der Philippinen, den Visayas. „Daher kommt ihr Name“, quakte Agnes. „Und von den pustelartigen Schwellungen in ihrem Gesicht.“ In ihrer Heimat sind die Tiere vom Aussterben bedroht. „Dabei sind sie ziemlich geschickt“, quakte Agnes. So haben Zweibeiner in einem Zoo in Paris solche Schweine in ihrem Gehege beobachtet. „Dabei ist ihnen etwas aufgefallen“, quakte Agnes. „Einige Tiere haben sich mit dem Maul ein Stück Holz geschnappt und nutzten es, um ein Loch zu graben.“ Das ist deshalb so besonders, weil nur wenige Tiere Werkzeuge nutzen. So angeln Schimpansen mit Stöckchen nach Termiten. Auch Krähen nutzen bei Bedarf Äste oder anderes Material, um an Futter zu kommen. „Bei Schweinen hat man so etwas bis dahin aber noch nicht gesehen“, quakte Agnes. Forscher haben die Schweine darum länger beobachtet. Sie stellten fest, dass praktisch nur weibliche Tiere mit einem Stock Löcher in den Boden graben – offenbar um eine Art Nest für ihre Kinder zu bauen. Eure Paula

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