Schweine sind bei euch Zweibeinern Glücksbringer – davon habe ich euch schon gequakt.

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Schweine sind bei euch Zweibeinern Glücksbringer – davon habe ich euch schon gequakt.

Als wir Enten neulich auf dem Bauernhof in der Nähe des Sees zu Besuch waren, musste meine Freundin Klara wieder daran denken. Wir watschelten gerade am Schweinestall vorbei. „Lass uns unsere Freunde begrüßen!“, quakte sie. „Vielleicht habe ich dann auch so viel Glück wie du und finde etwas Leckeres zu schnabulieren.“ Wir watschelten also in den Stall, in dem es kräftig müffelte. Daher bevorzugen wir Enten es sonst, unsere Freunde draußen zu treffen. Im Gegensatz zu vielen Schweinen dürfen die oft auch im Freien herumlaufen. „Da sind ja unsere rosa Freunde“, quakte Klara. „Ich wünschte, meine Federn hätten auch so eine schöne Farbe. Dann würde ich mich wie eine Prinzessin fühlen.“ Die Schweine fanden das komisch. „Die rosa Farbe kannst du haben“, grunzte eins der Schweine. „Ich hätte lieber eine dunkle Haut oder ein paar dunkle Flecken – so wie früher.“ Schweinchenrosa sei erst seit etwas mehr als hundert Jahren die Farbe der Hausschweine. „Früher waren die Tiere dunkel gefleckt, oft ganz schwarz“, grunzte es. „Das war gut so. Wir rosa Schweine müssen aufpassen, dass wir keinen Sonnenbrand bekommen.“ Hausschweine wurden darauf gezüchtet, mehr Fleisch zu liefern und schnell zu wachsen. Die Farbe war nicht so wichtig, weil sie im Stall gehalten wurden. Eure Paula

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