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Lebensgefährte meldete Alexandra als vermisst

Schwangere aus Bayern seit Tagen verschwunden und mögliches Mordopfer: Gehört dieses Auto dem Täter?

Die Polizei bittet im Fall der vermissten Alexandra R. die Bevölkerung um Mithilfe.
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Die Polizei bittet im Fall der vermissten Alexandra R. die Bevölkerung um Mithilfe.
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Seit dem 9. Dezember wird die 39-jährige Alexandra R. aus dem Nürnberger Stadtteil Katzwang vermisst. Mittlerweile ermittelt sogar die Mordkommission der Nürnberger Kriminalpolizei und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Nach polizeilicher Einschätzung ist nicht auszuschließen, dass ein Unglücksfall vorliegt oder die Schwangere einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Seit dem 20. Dezember sucht die Polizei auch nach einem speziellen Renault Twingo.

Nürnberg - Der Fall um eine vermisste Frau aus Nürnberg wird immer mysteriöser. Bereits am Freitag (9. Dezember) wurde Alexandra von ihrem Lebensgefährten als vermisst gemeldet - seit diesem Zeitpunkt fehlt von der Hochschwangeren (8. Monat) jede Spur.

Nachdem sich unter den am Wohnort zurückgelassenen Gegenständen neben Bargeld und Ausweis auch der Mutterpass der hochschwangeren Frau befanden, gehen die Beamten davon aus, dass Alexandra R. ihren Lebensmittelpunkt nicht geplant bzw. freiwillig verlassen hat. Gleichzeitig verdichteten sich in den vergangenen Tagen für die Ermittler die Hinweise, dass dem Verschwinden von Alexandra R. eine Straftat zugrunde liegen könnte.

Für die Ermittlungsarbeit in diesem Vermisstenfall hatte die Nürnberger Kriminalpolizei zusätzlich eine 24-köpfige Sonderkommission ins Leben gerufen. Nun bitten diese Ermittler gezielt um Hinweise zu einem auffälligen Auto, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Donnerstag mitteilte.

Demnach sei der aktuelle Aufenthaltsort von Alexandra R. weiterhin unbekannt, aber es gibt offenbar eine Spur. Denn die Kriminalpolizei prüft augenscheinlich, ob ein mintgrüner Renault Twingo mit Zulassung im Landkreis Erlangen-Höchstadt (ERH) mit dem Verschwinden von Alexandra R. und somit mit einer möglichen Gewalttat in Verbindung steht. Wer den Wagen am 9. Dezember auf oder entlang der Autobahn 9 nach München gesehen habe, solle sich dringend melden.

Speziell wollen die Ermittler wissen:

  • Wer hat den Renault Twingo am 9. Dezember (Freitag) im Zeitraum von etwa 8 – 12.30 Uhr auf der A9 zwischen Nürnberg und München gesehen?
  • Wem ist das Fahrzeug im genannten Zeitraum im Bereich zwischen Nürnberg und München im erweiterten Umfeld zur A9 aufgefallen? (z.B. Rasthöfe, Tankstellen, Nebenstraßen, Forstwege, Parkplätze, etc.)
  • Wer kann eventuell Angaben zur Besetzung des Fahrzeugs machen?

Die Polizei überprüft seit Tagen die sozialen und beruflichen Verbindungen der Vermissten. Zuvor hatten sowohl eine Handyortung und die Befragung von Angehörigen als auch der Einsatz von Suchhunden an der Wohnadresse der Frau nicht zu einer Spur geführt. Nun die gezielte Suche nach dem Twingo und den Insassen.

Alexandra wird wie folgt beschrieben:

Etwa 165 Zentimeter groß, schwanger (8. Monat), braune Augen, halblange, dunkelblonde Haare, Seitenscheitel, zuletzt bekleidet mit einer blauen Jeans, halblanger, schwarzer Winterjacke, hellem Halstuch, schwarzen Sportschuhen mit weißer Sohle.

Hinweise nehmen der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 sowie jede andere Polizeidienststelle und der Polizeinotruf 110 entgegen. 

mz

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