Schon bald werden sich viele Singvögel nach einem neuen Haus umsehen.

Schon bald werden sich viele Singvögel nach einem neuen Haus umsehen.

Die ersten fangen nämlich bereits im März mit dem Eierlegen und Brüten an. Doch dazu brauchen sie ein geschütztes Heim – „und so eines zu finden, ist heutzutage gar nicht mehr so einfach“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes. Vielen Vögeln geht es da ähnlich wie manchen Zweibeinern in der Großstadt: Sie müssen lange suchen, bis sie einen guten Platz zum Wohnen entdecken. „Hecken und alte Bäume, die sich gut für den Nestbau eignen, werden seltener“, schnatterte Agnes. „Darum sind viele Vögel froh, wenn ihnen Zweibeiner da ein wenig unter die Flügel greifen – und Nistkästen aufhängen.“ Eine Luxusvilla muss es nicht sein. „Mit einem Heim aus Holz sind Vögel sehr zufrieden“, quakte Agnes. „Ist Plastik nicht besser? Da kommt kein Wasser durch“, quakte Klara. Nur: Feuchte Luft kommt trotzdem rein „und kann anders als bei Holz nicht mehr raus“, warnte Agnes. In einem Plastikvogelhaus wird es darum eher feucht und schimmlig. Ebenso wichtig: die Haustür. Die muss für Rotkehlchen etwas größer sein, Spatzen und Meisen mögen lieber eine kleine. Der Kleiber legt dagegen selbst den Schnabel an, wenn ihm die Tür zu groß ist: Er verputzt den Eingang, bis die Größe passt. Eure Paula

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