Was für ein schönes Wiedersehen!

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Was für ein schönes Wiedersehen! Gestern habe ich nach längerer Zeit endlich mal wieder die Biberin Frau Dr.

Raspelzahn getroffen. Sie war länger weg gewesen. „Ich will Verwandte besuchen“, hatte sie mir zum Abschied erzählt. Dass sie so lange wegbleiben würde, hatte sie selbst nicht gedacht. „Ich habe auf meiner Reise so viele nette Biber getroffen“, berichtete sie mir begeistert. „An immer mehr Bächen und Flüssen in Bayern leben meine Artgenossen.“ Überhaupt habe sie wundervolle Wälder gesehen, in denen nicht mehr nur Fichten wachsen, sondern viele verschiedene Baumarten. „Diese Vielfalt ist schöner und gesünder für einen Wald“, schwärmte die Biberin. Ich nickte, Frau Dr. Raspelzahn musste das ja wissen: Als Expertin für Deichbau und Landschaftsarchitektur kennt sie sich mit Bäumen aus wie kein anderes Tier am See. Darum erzählte ich ihr auch von dem Buchfinken, den ich getroffen hatte. Er hatte mir eine Buchecker geöffnet – und ich durfte die Samen kosten. „Was täte ich ohne meine Bucheckern?“, hatte er noch gezwitschert. „Da hat er Glück, dass er hier und heute lebt“, sagte die Biberin. „Du musst wissen, dass es Nadelbäume schon viel länger gibt als Laubbäume, zu denen die Buchen gehören“, sagte sie. „Laubbäume haben sich erst Hunderte Millionen Jahre nach den Nadelbäumen entwickelt.“ Zahlen, bei denen mir ganz schwindlig wurde. Eure Paula

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