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Schönes Durcheinander

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„Allrhand Duranand“ von Hans Schütz, Bauer-Verlag, 96 Seiten, 18 Euro.

Dialekt verschriftlichen ist ein schwieriges Unterfangen.

Verbindliche Regeln gibt es nicht immer, man schreibt, was man hört, und schreibt es, wie es klingt. Hans Schütz ist ein Verfechter des Dialekts und hat mit „Allrhand Duranand“, wortwörtlich ein gut sortiertes Durcheinander von Kurzgeschichten und Versen, einen Versuch im Dialekt seiner Heimat gemacht: im Ostallgäuer Dialekt. 34 Geschichten und 40 Gedichte finden sich in dem Buch, für das sich Schütz Unterstützung des bekannten Augsburger Sprachwissenschaftlers Werner König geholt hat.

Herausgekommen ist eine bunte Mischung und ein Querschnitt durch den markanten Klang des Ostallgäus. Und wer nach der Lektüre wissen möchte, wie sich dieser Dialekt anhört: Dem Buch liegt eine CD bei, auf der man die Gschichtla und Versla im Original hören kann.  kb

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