Schneeglöckchen und Krokusse kündigen den Frühling an.

Schneeglöckchen und Krokusse kündigen den Frühling an.

Doch auch unter unseren Watschelfüßen geht es gerade rund. „Wer weiß, vielleicht tobt da unten gerade ein Kampf“, quakte meine Entenfreundin Agnes und blickte zu Boden. „Und wir hier oben kriegen davon gar nichts mit.“ Ente Klara war verwirrt. „Wie kommst du darauf?“, fragte sie. „Hier ist doch alles ruhig. Wer soll in der Erde kämpfen – Regenwürmer?“ Agnes lachte. „Nein, aber vielleicht ein Maulwurf, das Tier des Jahres“, quakte sie. Die Herren sind nämlich derzeit auf der Suche nach netten Maulwurfsfrauen. Die Damen hocken derweil in ihrem unterirdischen Nest, warten und senden einen betörenden Duft aus. „Da kann kein Maulwurfsmann widerstehen“, schnatterte Agnes. Trifft er auf dem Weg auf einen anderen Herrn, gibt es da unten einen Kampf. Hat sich endlich ein nettes Paar gefunden, feiern die beiden Maulwurfshochzeit – und trennen sich gleich danach wieder. Die Maulwurfsfrau bringt nach etwa vier Wochen vier bis fünf Junge zur Welt – und zieht die allein groß. Die Kleinen wiegen bei ihrer Geburt nur so viel wie ein 10-Cent-Stück, sind so gut wie nackt und können die Augen erst nach 22 Tagen öffnen. Bis dahin ist ihnen ein schönes, schwarzes Fell gewachsen. Eure Paula

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